Meine Twitter-Lieblinge im September

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Die Spannbettlakenfalterin

Das Leben ist kurz, die Zeiten sind schnelllebig, selbst bloggen dauert mir zu lang, weshalb ich mich seit ein paar Jahren auf das Mikrobloggen beschränke. Jede Sekunde des Tages ist teuer und kostbar. Und jede Kleinigkeit, die mir hilft, Zeit zu sparen, ist Gold wert.

Eine der Aufgaben im Leben, die jeder hasst und fast niemand wirklich gut beherrscht, ist das ordentliche Zusammenfalten von Spannbettlaken. Macht man es schnell und dreckig, nimmt es viel Platz im Schrank weg, will man es ordentlich machen, ist man nach einigen Versuchen so frustriert, dass der Tag gelaufen ist.

Wie gut, dass es Jill Cooper, die Frau mit den silbernen Haaren gibt. Und noch viel besser, dass es das Internet und Youtube gibt. Denn ohne diese Kombination bliebe mir folgende Anleitung für immer verborgen:

One of the biggest challenges you gonna face in your live is how to fold a fitted sheet. So today I’m gonna try to show you how to do that.

[Die traurige Wahrheit: Meine Mama wäscht und faltet meine Spannbettwäsche. Das spart noch mehr Zeit als diese tolle Anleitung. Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine Mama mir verboten hat, eine Waschmaschine zu kaufen: "Das lohnt sich doch nicht für Dich allein!"]

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Lied des Tages #125: José Gonzalez – Heartbeats

José Gonzalez, argentinisch-schwedischer Sänger mit unverwechselbarer Stimme und ebenso unverwechselbarem Gitarrenspiel, spielte Ende März im Berliner Admiralspalast ein Konzert, das wohl als das musikalisch und akustisch beste in meine persönliche Konzerthistorie eingehen wird.

Seinen größten Hit “Heartbeats” spielte er natürlich auch. Leider gibt es davon auf Youtube nur einen Geht-So-Mitschnitt, also präsentiere ich hier das offizielle Video zum Song.

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Klappe zu, Affe tot

Gestern wäre mir beinahe mein Toilettendeckel kaputtgegangen.

Das Hotel, in dem ich eine Woche lang Urlaub gemacht habe, hatte Toilettendeckel mit sogenannter Absenkautomatik. Man musste also nur den Toilettendeckel leicht anschubsen und er schloss von allein sanft und ohne lauten Knall.

Eine Woche lang Toilettendeckel anschubsen und wissen, dass nichts passieren kann, reichte bei mir aus, um mich an diese Annehmlichkeit zu gewöhnen. So sehr, dass ich, kaum wieder zu hause, das gleiche mit meinem Toilettendeckel tat.

Den Knall konnte man noch zwei Postleitzahlen entfernt hören und ich habe seitdem ein leichtes Fiepen im Ohr. Aber das ist immer noch besser als mein ursprünglicher Plan, schnell die Finger unter den Toilettendeckel zu bekommen, bevor er aufschlägt, um den Aufprall manuell zu dämpfen.

Manchmal bin ich dann doch ganz froh, dass ich nicht mehr so reaktionsschnell bin wie mit 18.

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Der Gute

Früher war es jede Etappe, dann irgendwann nur noch jede Bergetappe. Jetzt gucke ich die Tour de France nur noch sehr sporadisch. Aber Jens Voigt war, ist und bleibt mein Favorit.

Auf der Abfahrt vom Peyresourde hatte sich der Sturz am Dienstag ereignet, der Reifen des Vorderrades war geplatzt. [...] Was folgte, war eine weitere Episode aus Voigts verrücktem Radsport-Leben. [...] Weil seine Rennmaschine hinüber und das Begleitfahrzeug weit voraus war, schnappte er sich das Rad eines Jugendfahrers und machte sich auf die Jagd nach dem enteilten Feld. “Hinter dem Feld fand irgendein Kinderprogramm der Tour statt. Ich habe dann von denen ein Rad bekommen, quietschegelb und viel zu klein. Damit bin ich 15 Kilometer gefahren, bis mir ein Gendarm mein Ersatzrad in die Hand gedrückt hat”, berichtet Voigt.


[via sport 1, rennradnews]

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Überfällig

Ich sollte mich mal wieder über das Wetter beschweren. Ich sollte mich mal wieder über schwarz-gelb ärgern. Ich sollte mich mal wieder über den säumigen Kunden aufregen. Ich sollte mich mal wieder um neue Aufträge kümmern. Ich sollte mich mal wieder einen Abend lang komplett entspannen und alle Bildschirme auslassen. Ich sollte mich mal wieder gesund ernähren. Ich sollte mich mal wieder bei meiner tollen Mama für alles bedanken. Ich sollte mich mal wieder bei meinem tollen Büronachbarn für alles bedanken.

Aber morgen dann. Spätestens!

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“Listen, bitch!”

Groß-ar-tig.

[via]

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Eddie Vedder: “My City Of Ruins”

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“Wie schwer kann es sein?”

“Fußball ist Dir viel wichtiger als Zeit mit mir zu verbringen!”
“Aber ich habe doch die ganze EM hier in Deinem Zimmer geguckt.”
“Das nennst Du ‘Zeit mit mir verbringen’?”
“Ja, was ist denn da das Problem?”
” Du liebst Fußball mehr als mich!”
“Natürlich nicht!”
“Dann beweis es!”
“Und wie?”

[weiterlesen auf Du Gehst Niemals Allein]

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Alles neu

Alles hinterfragt. Alles schwer. Alles kompliziert. Alles weg. Alles ratlos. Alles entschieden. Alles überfällig. Alles traurig. Alles überraschend. Alles “Warum”. Alles planlos. Alles offen. Alles regeln. Alles schaffen.

Alles neu.

It’s the end of the world as I know it and I am scared.

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