Dinge geregelt kriegen … auf Gottes Art

Ich bin gerade auf Seite 99 des Prokrastinationsbuchs von Kathrin Passig und Sascha Lobo. Ohne einer eventuell irgendwann – sofern es Zeit, Raum und der richtige Moment zulassen – erscheinenden Amateurrezension von mir vorzugreifen: Ich hätte ein ganz anderes Buch erwartet, aber das, was ich stattdessen lesen darf, öffnet mir so sehr die Augen, dass ich meiner ganzen Familie, die mir (vielleicht, unter Umständen, hinter vorgehaltener Hand, hin und wieder) etwas Faulheit, fehlende Zielstrebigkeit oder ähnliches vorwerfen könnten, zu Weihnachten dieses Buch schenken werde. Das Buch handelt so sehr von mir, dass ich in den letzten fünf Tagen (natürlich nur, um ein wichtiges Projekt etwas aufschieben zu können) meine Wohnung minutiös nach Überwachungskameras und -Mikrofonen (mit Iro) abgesucht habe.

Worauf ich aber eigentlich hinauswill…

Der Rowohlt-Verlag, Herausgeber des Buches, hat den Einleitungstext von „Dinge geregelt kriegen“ hübsch gemacht und vor eine Kamera gesetzt. Herausgekommen ist ein kleiner Buch-Werbeclip, der spätestens jetzt alle von Euch scharenweise zum Buchhändler Eurer Wahl jagen sollte.

[via]

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3 Antworten zu Dinge geregelt kriegen … auf Gottes Art

  1. Paul schreibt:

    Das lässt mein Typographen-Herz höher schlagen. Und ist im „schließlich“ nicht sogar ein Versal-ß enthalten? Toll.

    Wo krieg ich aber nun 20 Euro für das Buch her?

  2. Colonel schreibt:

    Ich habe das Buch auch gelesen. Ich frage mich jedoch, wie die Autoren das Buch mal eben so gereglt haben, anstatt es selbstdisziplinarisch zu schreiben. Naja, lieber nicht weiter drüber nachdenken….
    Fand es ansonsten auch ganz lustig, wenn auch manchmal etwas … banal, weil nicht neu, aber auf den Punkt gebracht, z.B. das man viele Dinge als wichtig einstuft, dann trotzdem nicht macht und es auch gar nicht schlimm ist, dass das Problem am Ende hinten runter fällt (so scheinen ja die Banker in der aktuellen Krise auch verfahren zu sein). Es merkt meist keiner. Ok, vielleicht merkt es jmd., sagt aber nichts und denkt sich seinen Teil („was für ein Blödmann“) … auf jeden Fall ein super Buch für die Überforderten und schlecht Organisierten, um sich zu vergewissern, dass es ok so ist und das Leben trotzdem Spaß machen kann – nur muss man erstmal lernen den Spaß in der Eingeschränktheit der Möglichkeiten (oft finanzieller Art) zu suchen – man wird fündig🙂
    Wenn nicht (ganz schlimm dann, wenn man arm, häßlich und verpeilt ist), gibts noch Hartz4

  3. Torsten Wieland schreibt:

    Nein, kein versales ß. Ein kleines ß zwischen lauter Großbuchstaben (0:52).

    Aber ein schöner Film, trotzdem.

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