The Bucket List – Das Beste Kommt Zum Schluss

The Bucket List - Das Beste kommt zum Schluss

Edward Cole (Jack Nicholson) und Carter Chambers (Morgan Freeman) lernen sich im Krankenhaus kennen, nachdem bei ihnen festgestellt wurde, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt sind und sie nur noch wenige Monate zu leben haben. Sie erstellen eine Liste mit Dingen, die sie noch vor ihrem Tod machen möchten und gehen gemeinsam auf die Reise.

Edward und Carter haken nach und nach jeden Punkt auf der Liste ab. Sie machen Fallschirmspringen, besuchen die Pyramiden und erleben noch viele andere Dinge. Mit kindlicher Freude holen sie das nach, was sie in ihrem Leben bisher nicht geschafft haben und werden nicht nur durch das gemeinsame Schicksal, sondern auch durch die tiefe Freundschaft eng zusammengeschweißt. Die Bezugspersonen der Beiden – bei Carter ist es die Ehefrau und bei Edward der persönliche Assistent – erhalten vom Regisseur weit weniger Gewicht und Tiefe und kommen die meiste Zeit nicht über den Status des Anhängels hinweg.

Mit witzigen Dialogen und amüsanten Details spielen sich Freeman und Nicholson durch diese Komödie. Auch die weniger lustigen Momente – die Bilder des von der Krankheit und der Chemotherapie mitgenommenen Nicholsons oder die Trauerrede – werden durch die schauspielerischen Leistungen der beiden getragen. Der Regisseur versucht aber, das Thema Krebs und das Sterben so undramatisch wie möglich zu inszenieren, um den Film nicht ins Tragische abdriften zu lassen. So wird in dem Film kaum auf die unschönen Seiten der Krankheit eingegangen und viel Wert auf die neu aufkeimende Lebensfreude der Beiden gelegt, die die letzten Monate ihres Lebens mit erhobenem Kopf und „offenem Herzen“ erleben möchten.

Abgesehen von ein paar bildgewaltigen Einstellungen (Himalaya, Pyramiden, Chinesische Mauer, usw.) beschränkt sich der Film auf die Dialoge und vor allem die Mimik und Gestik von Jack Nicholson. Daher ist dieser Film nicht zwangsläufig ein Muss, um ihn im Kino zu sehen. Aber für einen schönen DVD-Abend kann ich ihn ohne Einschränkung empfehlen.

Website des Films
IMDB
Wikipedia

Trailer:

Dieser Beitrag wurde unter Film, Info, Kunst, Links, Media, Persönlich, Photo, Video, www, youtube veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu The Bucket List – Das Beste Kommt Zum Schluss

  1. Paul schreibt:

    Ach, ist der schon im Kino? Ich wollte mir den lediglich wegen Jack Nicholson angucken…

  2. Georg Krüger schreibt:

    top besetzung….als ich das plakat gesehen habe, wollte ich unbedingt hin. dann hab ich eine negative kritk gelesen und schon war vorbei🙂 aber du gibst mir hoffnung und ich werde es glaube ich doch noch versuchen…

  3. Ghost Dog schreibt:

    @Paul: Der ist seit letzter Woche im Kino. Ich habe ihn gestern bei mir um die Ecke in der Kulturbrauerei gesehen. Im Saal 2, wo er gezeigt wurde, gibt es nur sechs Reihen á 8-9 Plätze. War wie ein großes Wohnzimmer und eine nette Atmosphäre. Da kommen Nicholson und Freeman gleich noch viel besser rüber als in einem 1000-Mann-Kinosaal.

    @Georg Krüger: Von mir aus gibt es wirklich nicht viel zu kritisieren. Und die beiden netten Damen, die mich ins Kino begleitet haben, waren auch hin und weg.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s