170000 Stimmen für Tempelhof

Zwei Wochen vor Ablauf der Frist haben die Befürworter des Flughafens Tempelhof für ihr Volksbegehren die benötigten 170000 Stimmen zusammen. Damit wird es innerhalb des nächsten halben Jahres einen Volksentscheid geben, bei dem endgültig über den Antrag der Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) abgestimmt wird.

Ich hätte nicht gedacht, dass die Initiative überhaupt die 170000 Stimmen sammeln kann, aber offenbar gibt es doch noch genug Ahnungslose und Ewiggestrige (beides wohl gut unter dem Begriff „CDU-Wähler“ zusammenzufassen). Beim Volksentscheid habe ich dann endlich auch ein Wörtchen mitzureden.

Und der geneigte Leser kennt ja meine Meinung zu dieser Posse.

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4 Antworten zu 170000 Stimmen für Tempelhof

  1. Thrillhouse schreibt:

    Ich frag mich dabei immer, wer so viel lange Weile hat sich auf die Straße zu stellen und dann irgendwelche Adressen zu sammeln. Mal abgesehen von der offensichtlich dämlichen erneuten Diskusion.

    Schade: Smudo ist mir jetzt unsympatisch.

  2. Ghost Dog schreibt:

    Das Volksbegehren war keine Unterschriftensammlung auf der Straße. Die Leute, die dafür gestimmt haben, sind dafür extra in die Bürgerämter (?) gegangen, um sich in die entsprechenden Listen einzutragen.

  3. Thrillhouse schreibt:

    Nun wird n Schuh draus.
    Ick war nämlich gestern im Burger-amt. Hab n Ausweis beantragt…aber darum gehts eigentlich nicht, sondern um die Tante da. Die hat ne komische Kiste zusammengefaltet, auf der „Tempelhof“ stand. War also gestern wohl Ende der Abstimmung.

    Nebenbei bemerkt zweifle ich die Anzahl an – ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das Burger-amt dermaßen gut frequentiert ist.

    Und zu guter Letzt: wie gehts nun weiter? Wie ist denn nun der offizielle Weg?

  4. Ghost Dog schreibt:

    Jetzt werden erstmal die Stimmen ausgewertet, also die Namen auf Echtheit überprüft und geguckt, ob da doppelte dabei sind. Wenn die Auszählung beendet ist, muss der Senat innerhalb von 15 Tagen einen Termin für die Volksabstimmung festlegen, der aber höchstens vier Monate entfernt liegen darf.

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