Flughafen Tempelhof muss schnell zugemacht werden

Ich finde es ja grauenhaft, mit welchen hanebüchenden Argumenten seit Jahren für den Erhalt des Berliner Flughafens Tempelhof geworben, geklagt und gebürgerentscheidet wird. Dabei ist es doch ganz einfach: Ein völlig unrentabel laufender, kaum genutzter, Lärm und Dreck verursachender, aufgrund seiner zentralen Lage potentiell unsicherer und alles in allem völlig sinnloser Flughafen sollte so schnell wie möglich dicht gemacht werden, damit auf dem Gelände bald etwas Gutes für Berlin entstehen kann.

Aber da gibt es ja noch eine Bürgerinitiative, die CDU, CDU-nahe Medien, Lobbys und langsam mahlende Mühlen, die eine schnelle Abwicklung der ganzen Geschichte verhindern.

Schauen wir uns mal ein paar der 100 Gründe für den Erhalt des Flughafens Tempelhof aus der B.Z. an.

Berlin braucht Tempelhof, weil Ex-Kanzler Helmut Schmidt für den Flughafen kämpft.

Gutes Argument. Wenn Helmut Schmidt sagt, Tempelhof müsse bleiben, dann ist das Gesetz. Im gleichen Atemzug hören wir dann auch gleich mit der „Hysterie um den sogenannten Klimawandel“ auf. Und fangen alle an zu rauchen.

Berlin braucht Tempelhof, weil schon 1909 der US-Flugpionier Orville Wright hier seinen Weltrekord-Flug startete (eine Stunde im Doppeldecker in 160 Metern Höhe).

Stimmt. Wie konnte man das vergessen?! Weil Haile Gebrselassie Ende September beim Berlin-Marathon einen neuen Weltrekord gelaufen ist, wird die Marathonstrecke seitdem auch nur noch von Joggern benutzt. Und die Sandgrube, in die Jesse Owens 1936 seinen Weitsprungweltrekord gesetzt hatte, steht auch heute noch originalgetreu im Olympiastadion.

Berlin braucht Tempelhof, weil eine Schließung unumkehrbar wär.

Es gibt Argumente, die kann man einfach nicht widerlegen.

Berlin braucht Tempelhof, weil immer noch 630000 Passagiere jährlich hier landen und abheben.

Eine beachtliche Zahl. 630000 Passagiere pro Jahr macht 1726 Passagiere pro Tag. Soviele Leute passen in 2 Airbusse A380. Oder andersrum: Wenn auf einer beliebigen Berliner U-Bahnstrecke alle 7,5 Minuten eine vollbesetzte Bahn der Baureihe H fährt, dann werden innerhalb einer Stunde genauso viele Leute transportiert, wie in 24 Stunden am Flughafen Tempelhof.

Berlin braucht Tempelhof, weil die Bürgerinitiative zum Tempelhof-Erhalt und die CDU innerhalb weniger Monate ein Volksbegehren initiiert haben.

Die Logik ist bestechend. Weil eine Bürgerinitiative und die CDU für den Erhalt ist, braucht Berlin den Flughafen. Weil ohne den Flughafen könnte die Bürgerinitiative und die CDU ja nicht mehr für den Erhalt sein.

Berlin braucht Tempelhof, weil Alt-Kanzler Kohl eine Schließung für „idiotisch“ hält.

Der Kanzler der Einheit. Der Ehrenbürger Europas. Wenn er mal was sagt, dann wird das so gemacht. Und wenn er nichts sagt, ist auch nicht so schlimm.

Berlin braucht Tempelhof, weil Tempelhof die Verbundenheit Berlins mit den USA symbolisiert.
Berlin braucht Tempelhof, weil ohne Tempelhof Berlin die Blockade nicht überlebt hätte.
Berlin braucht Tempelhof, weil hier die Rosinenbomber landeten.
Berlin braucht Tempelhof, weil Luftbrücke-Piloten wie Gail Halvorsen Schokolade an Fallschirmen zu den Berliner Kindern herabschweben ließen.
Berlin braucht Tempelhof, weil hier während der Luftbrücke Flugzeuge im 90-Sekunden-Takt landeten und starteten.
Berlin braucht Tempelhof, weil hier in 277728 Flügen 2 Millionen Tonnen Lebensmittel während der Blockade nach Berlin transportiert wurden.
Berlin braucht Tempelhof, weil Tempelhof durch die Luftbrücke auch bei ehemals Alliierten hohe Bedeutung hat

Liebe B.Z.! Das ist Schummelei! Ein Argument auf sechs sieben Stichpunkte verteilen. Aber ich bin ja nicht so. Die Luftbrücke war für die Wessis schon eine geile Sache. Trotz Hausarrest fiel tonnenweise Schokolade vom Himmel. Und man weiß ja nie. Sowas kann ja jederzeit wieder passieren. Die Amis haben auch gerade erst wieder den Militär-Etat erhöht, weil sie in ihrer Kalkulation für 2008 eine erneute Luftbrücke für das isolierte Tempelhof einplanen.
Und wenn wir schon mal dabei sind, machen wir den Checkpoint Charlie und den Grenzübergang an der Bornholmer Brücke auch wieder auf. Ohne die beiden wäre der Kalte Krieg doch nur halb so spannend gewesen.

Berlin braucht Tempelhof, weil Schauspieler Tom Cruise hier mit seinem Helikopter zu den Dreharbeiten nach Brandenburg abhob.

Was wäre Berlin ohne Tom Cruise, der in Tempelhof mit seinem Hubbard-Schrauber gen Brandenburg startet? Richtig. Einen Scientologen los.

Berlin braucht Tempelhof, weil der Bezirk ohne Flughafen sein Gesicht verlieren würde.…viele Touristen Tempelhof als Sehenswürdigkeit mit im Programm haben.

Hier muss ich kurz innehalten. Wie sieht das Gesicht Tempelhofs aus? Wie eine alte Landebahn? Wie ein heruntergekommenes Gebäude? Wie ein großes eingezäuntes Sanatorium?
Und auch nach mehrminütigem Suchen in meinem Kopf und in meinem Internet möchte mir partout keine Tempelhofer Sehenswürdigkeit einfallen, die ein Tourist sehen möchte. Den 1-Euro-Hot-Dog im IKEA mal ausgenommen.

Berlin braucht Tempelhof, weil die Rolling Stones 1965 in Tempelhof landeten und dann ihr legendäres Waldbühnen-Konzert gaben.

Die Rolling Stones wären heute nur eine kleine Randnotiz – eine zweite Petula Clark -, wären sie am Mittag des 15. September 1965 nicht ausgerechnet in Tempelhof gelandet, um ihr legendäres Waldbühne-Konzert zu spielen.

Doch halt!

Tempelhof? Ich kann mich nur noch sehr dunkel daran erinnern, aber stand ich nicht eigentlich am Flughafen Tegel, als die Rolling Stones ankamen? Sollte es etwa eine dreiste Lüge sein, die mir die B.Z. hier auftischen möchte?

Berlin braucht Tempelhof, weil Tempelhof mit vier Unfällen in seiner Geschichte als sehr sicher gilt.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung führt seit 1988 eine komplette Statistik über alle „Unfälle und schweren Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge„. In diesem Zeitraum gab es für Berlin insgesamt drei Meldungen, jeweils eine für Schönefeld [pdf], Tegel [pdf] und Tempelhof [pdf]. Zieht man die Zahl der Starts und Landungen hinzu, dann hat das sehr sichere Tempelhof plötzlich prozentual mehr Zwischenfälle als Tegel oder Schönefeld. Oder anders gesagt: Der einzige Zwischenfall in Berlin, der in den letzten 20 Jahren überhaupt einen Schaden verursachte, fand ausgerechnet in Tempelhof statt.

Berlin braucht Tempelhof, weil die B.Z. in den 20ern von hier aus per Flugzeug an die Ostsee gebracht wurde.

Ein Späßchen zwischendurch. Eines, das ich nicht mal überprüfen kann.

Berlin braucht Tempelhof, weil hier lebenswichtige Organ-Transplantationsflüge landen (z.B. fürs Herzzentrum).

Gut, damit kann man nicht spaßen. Aber: Das Virchow-Klinikum, denn dort ist das Deutsche Herzzentrum Berlin zu hause, hat selbst mindestens zwei Hubschrauberlandeplätze, die auch regelmäßig zum Organtransport genutzt werden.

Berlin braucht Tempelhof, weil „Brussels Airlines“ ihr Flugangebot gerade erweitert.

Hui. Eine von mehr als 1500 weltweit existierenden Fluglinien erweitert gerade ihr Angebot. Dumm nur, dass Brussels Airlines neben Tempelhof auch Schönefeld ansteuert und die Angebotserweiterung als Argument pro Tempelhof daher wegfällt.

Berlin braucht Tempelhof, weil die Freifläche des Airports für das Stadtklima erhalten bleiben muss (Kühlschrank-Effekt).

Wie wäre es damit? Berlin braucht eine große Grünfläche anstelle der Freifläche des Airports, weil das Stadtklime erhalten bleiben muss (Grüne-Lunge-Effekt). Und mit einer Grünfläche könnte mir Tempelhof sogar einen Grund liefern, dass ich es mal besuchen komme.

Berlin braucht Tempelhof, weil sich auch Smudo von den Fantastischen Vier für die Offenhaltung einsetzt.

Smudo wäre auch für eine Offenhaltung des kleinen Wanderwegs rund um den Wannsee, wenn man ihm sagen würde, dass er dort Autorennen fahren könnte.

Berlin braucht Tempelhof, weil Tempelhof ein Internationales Wahrzeichen ist.

Eine nicht-repräsentative Umfrage unter 5000 Berlinbesuchern hat gerade eben ergeben, dass bei etwa achtzig genannten Sehenswürdigkeiten in Berlin der Name Tempelhof genau Null mal gefallen ist. 845 ausländische Bekannte, die ich soeben anrief, antworteten mir auf die Frage nach einem Berliner Wahrzeichen genau Null mal mit dem Begriff „Tempelhof“. Mehrfachnennungen waren in beiden Fällen möglich.

Berlin braucht Tempelhof, weil viele Deutsche Großkonzerne den Flugbetrieb mitfinanzieren würden und ihre Manager hier starten und landen lassen wollen

Hehe. Sätze mit „würden“ und „wollen“ aus den Mündern von Konzernmanagern oder Politikern haben ungefähr so viel Zukunftssicherheit wie meine Rente.

Berlin braucht Tempelhof, weil Kinder mit ihren Eltern den Flugzeugen beim Starten und Landen begeistert zusehen.

Das sind hauptsächlich die Kinder, die ihr Zimmer etwa 100 Meter von der Start- und Landebahn entfernt haben und morgens keinen Wecker brauchen, weil die 8-Uhr-Cessna aus Rostock-Laage einen wie immer pünktlich aus dem Schlaf reißt.

Das waren nur 25 der 100 Gründe, die die völlig unvoreingenommene und absolut nicht CDU-nahe B.Z. da aufgelistet hat. Ich könnte die ganze Nacht so weitermachen. Will ich aber nicht. Darum schließe ich mit einem Zitat.
Ein Bekannter von mir, der auf dem Flughafen Tempelhof arbeitet, sagte letztens: „Es wird Zeit, dass der Flughafen endlich dicht gemacht wird. Es gibt nichts langweiligeres, als hier in Tempelhof in der Flugabfertigung zu arbeiten. Die paar Papierflieger, die noch hier landen, können auch fünf Minuten weiter nach Schönefeld fliegen.“

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93 Antworten zu Flughafen Tempelhof muss schnell zugemacht werden

  1. Paul schreibt:

    Schick den Artikel an diverse Medien. Bitte, mach das. Dann hoffe ich, dass er abgedruckt wird, und freu mich.

  2. rockende mathematikerin schreibt:

    Dem schließe ich mich an. Genial!

  3. frida schreibt:

    großartig. echt.

  4. Georg schreibt:

    Kurze Verständnisfragen eines Nicht-Berliners: Sollen die Argumente der BZ tatsächlich für einen Aufrechterhaltung des Flugbetriebes stehen, oder geht es nur um das Gebäude? Letzteres würde ich nämlich gerade noch verstehen, aus architektonischer Sicht.
    Und gab es nicht mal die coole Variante dort ein reines Abfertigungsterminal zu belassen, und die Passagiere würden dann unterirdisch mit einer Expressbahn nach Schönefeld (bzw. zum BBI) gefahren? Der Rest würde dann zum Naherholungsgebiet umgestaltet.

  5. Ghost Dog schreibt:

    @Paul: Danke! Ich bin aber nicht so der Typ, der sich mit seinem Zeug irgendwo anbiedert. Aber Du kannst den Link gern rumschicken.😉
    @rockende mathematikerin: Danke!
    @frida: Danke. Echt.
    @Georg: Es geht allen Leuten, die sich in Bürgerinitiativen usw. engagieren darum, dass der Flugbetrieb beibehalten wird. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und stand nie zur Disposition. Ich glaube, dass es vom Berliner Senat sogar schon Ausschreibungen gibt, die die zukünftige Nutzung des Flughafens betrifft und dabei explizit auch das Gebäude beinhaltet.
    Die Idee mit der Abfertigung in Tempelhof habe ich auch gehört, aber das würde doch Hunderte Millionen Euro kosten. Die Entfernung zwischen Tempelhof und Schönefeld beträgt 17 Kilometer und so weit ausserhalb des Zentrums gibt es nur noch vereinzelt U-Bahn-Tunnel.

    Ich bin auch dafür, dass das ein riesengroßer Park wird. Aus dem riesigen Flughafengebäude kann man Hotel, Einkaufsmeile und Museum gleichzeitig machen. Es könnte irgendwo ein kleines kindefreundliches Wohngebiet entstehen. Da sind doch der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

  6. CHESHiRE schreibt:

    Für mich können sich die von dir zitierten „Argumente“ einer gewissen Komik nicht entbehren. Es hat für mich den Anschein, dass das ironisch gemeint ist. Denn dass etwas gemacht werden muss, weil irgendjemand (der nix mehr zu melden hat) will, dass es gemacht wird, halte ich nicht für ernstgemeint.

    Na mal sehen, ich werd‘ mir mal den ganzen Artikel reinziehen.

    Bei uns in Dresden ist es so ähnlich. Da soll die hässliche Waldschlösschenbrücke [http://de.wikipedia.org/wiki/Waldschlösschenbrücke] gebaut werden, weil erstens ein Bürgerentscheid das so befunden hat (mit einer atemberaubenden und überwältigenden Mehrheit von 55% oder so), dass die gebaut werden soll und weil zweitens der geplante Entwurf bei einer Ausschreibung gewählt wurde. Das mit dem Entscheid (weil das rechtlich bindend ist) kann ich ansatzweise ja noch verstehen, aber dass man den hässlichen Entwurf partout nicht durch einen besseren ersetzen will, kann ich nicht nachvollziehen. Mit einigen Entwürfen wäre das Weltkulturerbe für das Elbtal noch zu retten gewesen, aber so eben nicht. Schade eigentlich.

  7. mad schreibt:

    @CHESHiRE
    Hast du in einer Boulevard-Zeitung schon mal beabsichtigte Ironie entdeckt?

  8. M@rtin schreibt:

    Klasse geschrieben!

    @Cheshire
    Dann beschäftige dich mal mit den Randbedingungen einer Ausschreibung! Wenn die Brücke (die meiner Meinung nach notwendig ist), anders gebaut werden sollte, als der jetzige Entwurf es vorsieht, so müsste eine neue Ausschreibung stattfinden. Ansonsten drohen Klagen seitens der Mitbewerber – nicht zu Unrecht.

    Gehört nicht ganz hier her, aber wenn jemand der Meinung ist, dass die Waldschlösschenbrücke überflüssig ist, der soll sich bitte den Zustand der Albertbrücke ansehen (baufällig) oder/und mit mir mal im Berufsverkehr die Elbseite wechseln wollen – was ich dir ja so direkt anbieten kann, alter Freund🙂 . Plane dafür aber bitte die ein oder andere Stunde ein😉 .

  9. Kuckuk schreibt:

    Berlin Braucht Tempelhof damit lokale Blogger was zum schreiben haben.

  10. Sanja schreibt:

    man merkt schon, die fpö ist in deutschland eingefallen und hat diesen text geschrieben.. zumindest vom niveau der wähler wäre dies durchaus anzunehmen

  11. René schreibt:

    Das die Argumente in der B.Z. zum Großteil Schwachsinn sind, keine Frage. Trotzdem stehe ich der kompletten Schließung kritisch gegenüber.

    @Martin / Cheshire: spätestens seit Eröffnung der A17 braucht Dresdner keine Brücke mehr. Und vor allen nicht in dieser Dimension. Und wenn du dich über die Spitzen des Dresdner Berufsverkehrs schon beschwerst, einen Tip: Fahre niemals nach Köln!

  12. Rüdiger schreibt:

    Also mir erscheinen die Argument für die Schließung erheblich stichhaltiger als die, die die BZ dagegen aufzubieten hat. Mich erstaunt ja immer wieder, was BZ, Bild etc. immer wieder für inhaltlichen Dünnschiss veröffentlich. Mit währe das als Herausgeber ja peinlich, aber es scheint ja eine menge Leute zu geben, die der BZ-Logik folgen können. Vielen Dank für die Auflistung! Mir währe der Erguss bestechender Beweisführung, warum man das Tote Pferd weiter reiten solle, sonst völlig entgangen.

  13. Ghost Dog schreibt:

    @CHESHiRE: Sei Dir mal sicher, dass die B.Z. da keinen Spaßtext hingeschrieben hat. Durch die Nähe zur CDU mussten sie einen Pro-Tempelhof-Artikel schreiben und auf Teufel kommt raus Argumente liefern.
    @Mad: Genau!
    @Martin: Danke! Bei Eurem Dresden-Disput kann ich leider nicht wirklich mitreden. Mein Wissen beschränkt sich da auf einen MDR-Beitrag, der für mich aber so klang, als wäre eine neue Brücke beinahe lebensnotwendig.
    @Kuckuk: Eigentlich wollte ich dazu gar nichts schreiben, aber die Zahl der Befürworter des Flughafens scheint nicht sinken zu wollen. Und da hab ich mir mal angeschaut, womit diese Leute den Erhalt des Flughafens so begründen. Und das war so lächerlich, das konnte ich nicht unkommentiert lassen. Und witzigerweise ist mir dann noch aufgefallen, dass die vermeindlich seriösen Argumente einer Überprüfung auch kaum standhalten.
    @Sanja: Ich hoffe mal Du meinst den B.Z.-Text und nicht meinen.😉
    @René: Was sind denn für Dich Gründe gegen eine komplette Schließung?
    @Rüdiger: Im stillen Kämmerlein werden Herausgeber und Chefredakteure garantiert ab und zu mit dem Kopf schütteln, was sie in ihrem eigenen Blatt veröffentlichen müssen, nur um höhergelagerte Interessen zu vertreten. Aber die Herrschaften hängen auch an ihrem Job und lassen sich gern benutzen.

  14. THF schreibt:

    hmm, also da kommt ein Ronald Reagen daher und sagt, er fände es toll, wenn es in Berlin ein internationales Flughafen Drehkreuz gäbe. Die Politiker finden das auch toll, und weil in Berlin Politik besonders schnell gemacht wird, beschliesst man, nachdem neben Frankfurt und München auch Düsseldorf schon zu HUBs gediehen sind, auch in Berlin sowas zu machen. Leider findet man keinen, der das bezahlen will (warum wohl?) und muss neben vielen kostenlosen Zugaben auch noch alle Passagiere aus den bestehenden Flughäfen oben drein geben. Was aus den Flughäfen wird, weiss man nicht, kann man ja später drüber nachdenken, wenn die Kosten plötzlich da sind. Dass THF defizität ist, wird bisher nur von der Flughafengesellschaft behauptet – so wie die Messe auch Miese überall dort macht, wo der Senat die Kosten nicht direkt übernimmt….komisch, oder?

  15. romanmoeller schreibt:

    Berlin braucht den Flughafen Tempelhof, weil Berlin den Flughafen Tempelhof braucht!

    Nicht ein einziges Argument von den genannten ist auch nur halbwegs stichhaltig. Das war wirklich ganz schwach von der B.Z. – und von dir ganz stark analysiert!

    Aber warum ist Petula Clark für dich das musikalische Synonym für eine Randnotiz? Immerhin war die gute Frau schon „Downtown“ unterwegs …😉

  16. Ghost Dog schreibt:

    @romanmoeller: Wenn ich hier im Blog eine Umfrage starten würde, dann bekäme Petula Clark wohl einen Bekanntheitsgrad von unter 5 Prozent zugeschrieben. Auf den Namen bin ich nur gekommen, weil ich nachgeschaut habe, welche Künstler im Jahr 1965 Nummer-1-Hits in Deutschland hatten.

  17. Kuckuk schreibt:

    Ick globe die hier so heftig kritisierte B.Z. wollte gar keine stichhaltigen Argumente gegen die Schließung transportieren. Es scheint mir vielmehr als wollte sie die emotionale Beziehung, die aus der historischen Bedeutung des Airports resuliert, an vielen keinen Einzelbeispielen unterstreichen.

    Ich finde hier wird sich künstlich darüber ausgelassen, weil man sich in der gesamten Gegenargumentation an der Formulierung „Berlin braucht Tempelhof“ aufgehängt hat. Eine inhaltlich seriöse Diskussion zum Thema wäre mir an dieser Stelle lieber, weil sie den Meinungsbildungsprozess bereichern würde.

  18. Ghost Dog schreibt:

    Die Spam-Kommentare von nicoelf sind rausgeflogen.

    @kuckuk: Wie ich schon sagte, wollte ich eigentlich gar nichts dazu schreiben, weil ich diese jahrelange Diskussion und das Hin und Her lächerlich finde. Ich habe mich mit Teilen der Argumente (die ernst gemeint sind) auseinandergesetzt. Dass ich meine Meinung ohne große Belege in die Einleitung gehunzt habe, kannst Du mir gern vorwerfen. Und wenn irgendjemand auch nur einen vernünftigen Grund liefern kann, warum Tempelhof bleiben soll, können wir hier gern darüber reden.

  19. Kuckuk schreibt:

    Ich wollte das eigentlich auch gar nicht kommentieren. Ich denke nur daß man die Quelle einordnen muß. Schubfach Regenbogenpresse mindestens. Du ließt keinen B.Z. oder Bild Artikel in Erwartung einer differenzierten Argumentationsentfaltung, insofern nimmst Du einen solchen Artikel eben so wie Du Ihn zu nehmen hast. Mit Humor. Das hast Du auch nett gemacht hierzu mein Kompliment.

  20. Thrillhouse schreibt:

    Von mir auch Kompliment an den Autor. Schön und amüsant geschrieben.

  21. Thrillhouse schreibt:

    Pass mal auf nicoelf, deine Beiträge hier kannste dir sparen. Den Link oben habe ich grade u.a. an wordpress gemeldet. Ich bin über die Inhalte schlicht schockiert. Du solltest dich einer Therapie unterziehen.

  22. Sanja schreibt:

    @ghostdog: deine argumentation fand ich wunderbar, stilistisch gut gewählt. ich sprach den text der bz an.

  23. Who else schreibt:

    „Und auch nach mehrminütigem Suchen in meinem Kopf und in meinem Internet möchte mir partout keine Tempelhofer Sehenswürdigkeit einfallen, die ein Tourist sehen möchte. Den 1-Euro-Hot-Dog im IKEA mal ausgenommen.“

    War wohl nix! IKEA Tempelhof liegt in Schöneberg.

    Doch! Wirklich!

  24. Andreas Donati schreibt:

    Wer hier so argumentiert, würde sich auch einen abgebundenen Arm wegen Durchblutungsstörungen amputieren lassen, anstatt endlich mal den Knebel zu lösen!
    Herzlichen Glückwunsch!

    Einfach mal nicht die BZ kommentieren sondern mal sich an den Fakten orientieren!
    Was gibt es an konkreten Investitionsangeboten mit Flugbetrieb? Und was gibt es dagegen an konkreten Nachnutzungskonzepten, die der Stadt auch nur einen Euro einbringen, geschweige denn irgendwelche wirtschaftlichen Impulse bringt? Nix! Dieser direkte Vergleich beendet jede weitere Diskussion!
    Jede Nachnutzungsidee wird nämlich ebenfalls die riesige Immobilie vermarkten müssen – so wie jetzt auch vom Flughafen Tempelhof verlangt – und daran werden alle Ideen deutlich scheitern!
    Ob der BBI planmäßig eröffnet weiß niemand, wie sich die Passagierzahlen entwickeln werden auch niemand! Also warum eine Entscheidung 2008 erzwingen, wenn ich sich Berlin bis 2011 alle Optionen offenhalten kann?!

    Das Brandnburg kein Bock auf Länderfusion hat, kann ich bei dieser Standortpolitik nachvollziehen! Anstatt den Standort zu stärken, denkt Berlin allen Ernstes daran, auf dem Tempelhofer Feld Parkanlage, Badesee, Inlinerbahnen oder Wiesenmeer zu installieren???!

    Da kann man doch nur kopfschütteln…kopfschütteln…kopfschütteln!

  25. René schreibt:

    @ghost: einerseits der Repräsentationscharakter, den der Flughafen hat (das schafft nicht Tegel und BBI auch nicht). Und zum anderen das es ein Wahrzeichen ist, welches ohne Flugbetrieb wohl nicht mehr das selbe ist (vgl. hier). Im Grunde genommen sind das auch die Wurzeln für gut die Hälfte der BZ-Argumente …

  26. Ghost Dog schreibt:

    @Andreas Donati: Konkrete Nutzungskonzepte kann es doch wohl erst geben, wenn das Ende wirklich mal beschlossen ist. Wenn ich ein Architekturbüro wäre, dann würde ich keine Hunderte oder Tausende Arbeitsstunden Zeit investieren, um für 3.860.000 m² einen fertigen Plan auszuarbeiten.
    Und soweit ich das verstehe, hängt die Baugenehmigung für den BBI davon ab, ob Tempelhof geschlossen wird. Daher zieht das Argument auch nicht, dass Tempelhof „erstmal offen bleiben kann“. Ich kann also absolut verstehen, dass im Senat keiner weiter Däumchen drehen will „um zu gucken wie es weitergeht“.
    Ich habe nur von einem konkreten Nutzungsplan eines Amerikaners gehört, der neben dem Flughafen eine Art Krankenhaus bauen will.

    Was spricht dagegen, den Standort Berlin zu stärken, indem man einen Großflughafen am Stadtrand aufbaut? Charles de Gaulle in Paris ist 26 Kilometer vom Zentrum entfernt, Heathrom in London 24 Kilometer. BBI wird 18 Kilometer vom Zentrum weg sein.

    René: „Repräsentationscharakter“ und „Wahrzeichen“ sind aber keine Fakten, sondern Touristenführerbegriffe. Und ich wüsste nicht, warum weniger Touristen nach Berlin kommen sollen, weil der Flughafen Tempelhof nicht mehr für Starts und Landungen genutzt wird. Er wird doch sowieso von keinem Schwein benutzt. Berlintouristen landen in Tegel und Schönefeld – und wenn sie schauen wollen, wo die Luftbrücke stattgefunden hat, interessiert es sie einen feuchten Furz (sorry für die Ausdrucksweise), ob im Hintergrund zweimal die Stunde ein kleines Charterflugzeut landet oder nicht.

    Gestern hatte ich ein Flugblatt der Tempelhofbefürworter im Briefkasten, dessen einzige Aussage war: „Tempelhof muss bleiben, sonst gehen 1000 Arbeitsplätze verloren“. So ein Bullshit. Wie viele Tausend Jobs könnte es geben, wenn auf dem Gelände Einkaufszentren, Hotels, Museen und sonstiges entstehen? Die Fläche ist größer als der Wannsee, größer als der Central Park in New York – da steckt viel Potential drin, das eben nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Und glaubt irgendjemand, dass der BBI vollautomatisch funktionieren wird?

    Jedes Jahr haben die Berliner Flughäfen mehr Passagiere, da kommen wir gar nicht daran vorbei, endlich einen großen Zentralflughafen zu bauen, der mit der steigenden Anzahl der Fluggäste wächst.

    Es ist für die Befürworter hart, aber es ist das beste, wenn Tempelhof zugemacht wird. Berlin braucht, um europa- und weltweit als Metropole und Weltstadt zu bestehen, einen Flughafen, der die A380 aufnehmen kann. Das ist die Zukunft. Wenn das nicht gewährleistet wird, stagniert die Stadt, weil Investoren von anderen Kontinenten dann lieber nach London, Paris oder meinetwegen sogar in die Nähe von Frankfurt am Main gehen.

  27. René schreibt:

    Repräsentationscharakter und Wahrzeichen sind weiche Standortfaktoren – die kann man nicht in Zahlen pressen. Und wie nun die Nettodifferenz der Arbeitsplätze und das wirtschaftliche Wachstum aussehen, sind praktisch auch nur Prognosen. Und ich sehe nicht unbedingt den Punkt, warum 600.000 Passagiere von Tempelhof die kritische Masse für BBI darstellen – und diese Masse könnte man im Zweifel auch von Tegel holen. Und, da der Vergleich gerne mit London gemacht wird, die Stadt hat auch einen kleinen City-Airport.

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  29. Seb schreibt:

    Die BZ-Argument für die Offenhaltung von Tempelhof sind in der Tat dämlich.

    Trotzdem habe ich beim Bürgerbegehren unterschrieben. Es tut mir ja auch leid, dass damit BZ und CDU mal meine Meinung teilen…

    Tempelhof vorzuwerfen, dass das nicht mehr viele Passagiere sind, nachdem Jahrelang alles unternommen wurde, um Tempelhof als Flughafen auszubluten, ist allerdings erst Recht kein Argument für eine Schliessung. Und wenn dann Dein Bekannter sich langweilt, dann tut mir das leid für ihn, aber das ist doch nun kein Schließungsgrund.

    Und bei einem Vorfall mit Prozentwerten SXF/TXL/THF zu vergleichen macht die Argumentation auch nicht runder.

    Der einzige Grund, warum Senat und Co. die Schliessung von Tempelhof vorantreiben sind die Millionen von Euro, die in BBI versenkt werden. Man stelle sich vor, ein vernünftiges Konzept für SXF/TXL/THF wäre entwickelt worden…

    Und um Tempelhofs Gebäude sinnvoll (mit-)zunutzen, dafür braucht man Tempelhof nicht dichtzumachen, dass funktioniert heute schon.

    Und allen Nachnutzungsprojekten stehe ich sehr sehr skeptisch gegenüber: Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass solche Riesenprojekte einfach nicht sinnvoll plan-, mach- und finanzierbar sind.

  30. Pingback: Remote Control » kurz verlinkt - Airport Tempelhof

  31. Rue schreibt:

    Es gibt genug Argumente für die Erhaltung des Flugbetriebes in Tempelhof:

    1. Nach einer repräsentativen Umfrage sind die Berliner mehrheitlich dafür!

    2. Tegel ist derzeit völlig überlastet, die Fluglinien wollen aber nicht nach Schönefeld

    3. Die Berliner Wirtschaft braucht einen Flughafen für Business-Reisende, der im Zentrum liegt. Nicht umsonst hat London solch einen Flughafen gebaut.

    4. Tempelhof wäre rentabel, wenn kleine Flugzeuge in Tempelhof landen würde. Durch die freiwerdenden Slots in Tegel würde auch Tegel deutlich rentabler! Die Linien wurden aber mit Geschenken aus Tegel herausgetrieben.

    5. Was spricht eigentlich für eine Schließung?

  32. Pingback: Vom Flughafen Tempelhof | Das Berlin-Blog

  33. Stephan schreibt:

    Für bzw. gegen Tempelhof werden viel unsinnige Argumente ins Feld geführt. Leider ist das hier nicht anders, als bei der BZ. Es wird immer wieder von den Defiziten gesprochen, die Tempelhof produziert bzw. von den rückläufigen Passagierzahlen.

    1. Seit 1996 wird von der Schließung geredet – welche Fluggesellschaft geht zu einem Airport der „demnächst“ geschlossen wird?

    2. Die Flughafengesellschaft forderte und förderte die Abwanderung von Tempelhof bis nur noch wenige standhafte Gesellschaften übrig blieben

    Es gab Gesellschaften, die den kompletten Betrieb einschl. Vermietung des Gebäudes übernehmen wollten. Damit wäre der Senat das „Problem“ Tempelhof los gewesen. Das wurde ohne weitere Ausführung abgelehnt. Der Flughafen ist verlustfrei betreibbar, wenn man es denn will.
    Man kann nicht alle davonjagen und dann sagen, es ist ja keiner da…
    Gerade was das Gebäude betrifft, wurden die Leerstände provoziert.
    Weiterhin ist unbestritten, dass Tempelhof weit höhere Kosten verursachen würde, wenn er dicht wäre.

    Im Übrigen sind es nicht ein paar CDU-Anhänger, die Tempelhof erhalten wollen. Ich selber war nie ein CDU-Anhänger und ich kann mir nicht vorstellen es zu werden. Die CDU hat sich das Thema Tempelhof auf die Fahnen geschrieben und die ICAT unterwandert, weil sie gemerkt haben, dass sie damit auf große Resonanz stoßen (sie haben ja sonst nix zum Auffallen). Ursprünglich war die ICAT ein Verein, der überparteilich gearbeitet hat. Tatsächlich gibt es auch in der SPD viele Tempelhof-Befürworter. Inzwischen hat sich die CDU dort breit gemacht, was echt nervig ist. Nichts desto trotz arbeiten da immer noch viele Menschen, denen das politische Hickhack egal ist.
    Und die haben keine Privatmaschinen oder sind Teilhaber einer Fluggesellschaft.

    Man könnte noch viele Argumente austauschen, aber ich fürchte, dass die meisten so starrsinnig sind, wie unser allseits geschätzter Wowi, der ja bekanntermaßen die Weisheit mit Löffeln gefressen hat.
    Er hat ja auch bei der letzten Wahl behauptet, dass es keine Unterrichtsausfälle geben wird, weil es genug Lehrkräfte gibt.
    Ihr solltet mal die Schüler fragen wie das wirklich läuft:
    Wochenlang fällt Unterricht aus, mit dem Hinweis, dass die Schüler zuhause arbeiten zu sollen. In der Statistik tauchen diese Stunden dann nicht als Ausfall auf, da es ja Aufgaben gegeben hat, auch wenn die keiner kennt; merkwürdige Argumentation, is aber so!
    Jetzt bin ich vom Thema abgekommen, aber der verlogene Drecksack ärgert mich.
    Diese Unterrichts-Ausfall-Geschichte ist genauso verlogen, wie der Mist mit den Defiziten in Tempelhof. Der Mann lügt dass sich die Balken biegen.

    Ich wünsch euch noch viel Spaß bei der Diskussion,
    Stephan

  34. Gregor Keuschnig schreibt:

    Berlin braucht Tempelhof, weil die B.Z. in den 20ern von hier aus per Flugzeug an die Ostsee gebracht wurde.
    Warum brauch(t)en Ostseebewohner die „Berliner Zeitung“? Welchen Schaden hat dies damals unter der Bevölkerung angerichtet? Wer recherchiert, ob man an der Ostsee aktuell für Tempelhof ist?

    Berlin braucht Tempelhof, weil Tempelhof ein Internationales Wahrzeichen ist.
    Mit diesem Argument hätte man auch die Mauer stehenlassen können.

  35. Dan schreibt:

    „B.Z.“ und „Berliner Zeitung“ sind aber nicht das gleiche

  36. L54 schreibt:

    @Gregor: nicht verwechseln – die „B.Z.“ ist übelster Boulevard, die „Berliner Zeitung“ dagegen eine seriöse Abo-Zeitung. Letztere hätte auch den Küstenbewohnern nicht geschadet.

    Das eigentliche Problem ist doch der Berliner Senat, der alle Konzepte, die einen Weiterbetrieb des Flughafens beinhalten, ausnahmslos ablehnt, ohne auf die Ideen einzugehen. Sollte man nicht für Lösungen in ALLE Richtungen offen sein? Selbst wenn die Hälfte des Geländes bebaut wäre, bliebe immer noch genug Platz für einen (kleinen) Flughafen – SO große Hundeauslaufgebiete braucht Berlin nun wirklich nicht!

  37. Stefan W. schreibt:

    @Rue „3. Die Berliner Wirtschaft braucht einen Flughafen für Business-Reisende, der im Zentrum liegt.“

    Wieso braucht man für Geschäftsreisende einen Flughafen der im Zentrum liegt?
    In 30 Min. ist man mit der S-Bahn vom Alex in Schöneberg.
    Nach Tempelhof dauert es nur 20 Minuten.

    Das ist aber unabhängig davon, ob man Geschäftsreisender ist, oder privat reist.

  38. Dan schreibt:

    ich bin dafür, das der transrapid als flughafenshuttle eingesetzt sollte.

  39. Sanddorn schreibt:

    Der Begriff Wessis wurde IMHO vor 89 von den Westberlinern für ihr Brüder und Schwestern in der ehemaligen BRD benutzt. Die Luftbrücke ist Insulaner/Westberliner Folklore, wunder mich nur das J.F.K. nicht in den 100 Punkten auftaucht.

  40. Frederick schreibt:

    Bin durch Niggemeier`s Blog hier gelandet, sehr amüsanter Artikel, wär ich Chefredakteur einer Tageszeitung hättest du eine Festanstellung bei mir sicher. Also drück mir die Daumen das es beim Spiegel klappt !!..😉
    Gruß aus HammWestfalen

  41. marko schreibt:

    Das Argument mit Tom Cruise hast Du leider nicht verstanden. Da er über Tempelhof Berlin verlassen hätte, hätte Berlin ohne Tempelhof nicht einen Scientologen weniger, sondern mehr.

  42. mkorsakov schreibt:

    »Hubbardschrauber«. Köstlichst.

  43. herr a. schreibt:

    großartiger beitrag! irgendwie erinnert mich die liste der B.Z. fatal an eine ähnlche aktion der Bild-zeitung, die nach den terroranschlägen vom 11. september hundert mehr oder minder hanebüchene »gründe, amerika (gerade jetzt) zu lieben« veröffentlichte. eine auswahl davon findet sich z.b. noch hier.

  44. Pingback: [i:rrhoblog] » Und ab und an weckt auch mich ein Flugzeug

  45. Maggi schreibt:

    Klasse Artikel. Ich war jedoch Westberliner, nicht „Wessi“. Den Begriff haben wir damals erfunden, um uns von den Bundesdeutschen abzugrenzen. Nach 89 wurde das dann von den Ossis übernommen. Ich sag ja auch nicht „Zoni“. Oder nicht allzu oft🙂

  46. Jochen schreibt:

    Danke für den Artikel. Seit Monaten geht mir das BZ-Dauerfeuer schon von den Titelseiten her auf den Geist – da ist Deine Dekonstruktion eine echte Wohltat!

  47. Pingback: Im Feindesland « Die Straßen Von Berlin

  48. Pingback: 170000 Stimmen für Tempelhof « Die Straßen Von Berlin

  49. Pauline, Lftsicherheitsassistent am Flughafen T'hof schreibt:

    irgendwie kapieren manche garnichts. Da ich durch meine Arbeit mehr Einblick in die Flughafenbranche habe als der Zausel der hier so dämlich quatscht, kann ich nur sagen: Tempelhof muss offen bleiben!! wenigstens bis Eröffnung des bbi!!! Tegel (minütlich ausgelastet!) und Schönefeld ( momentan nur 1 Landebahn!! ) sind völlig überlastet, kein Platz mehr für Kleinflugzeuge. Große Airlines können nicht pünktlich starten und landen nur weil die Kleinen Privaten sich dazwischenquetschen müssen. Tempelhof wurde vom Senat bewusst kaputtgemacht, keine Geschäfte mehr drin ( nichtmal Zeitungen!) keine Restaurants… und und und… ich könnte hier noch Stunden lang schreiben… Meine Stimme für Tempelhof und meinen Arbeitsplatz !!!!!!!!!!

  50. Thrillhouse schreibt:

    @Pauline: Ich unterstelle mal Befangenheit.
    @Zausel: Recht haste!

  51. Ghost Dog schreibt:

    @Pauline: Tachchen. Bestell mal meinem Bekannten einen schönen Gruß. Der muss auch bei Dir arbeiten. Komischerweise hat er eine genau entgegengesetzte Meinung (siehe Beitrag). Eines musst Du mir noch erklären: Wie ist denn der Senat schuld, wenn auf dem FH Tempelhof die Geschäfte dicht machen? Ist Wowi mittlerweile unter die Vermieter gegangen? Oder liegt es vielleicht einfach daran, dass diese Geschäfte kaum Umsatz gemacht haben und darum schließen mussten?

  52. nicoelf schreibt:

    Macht den Flughafen zu!

  53. OFF schreibt:

    Andreas Donati wrote:

    „Einfach mal nicht die BZ kommentieren sondern mal sich an den Fakten orientieren!“

    Wieso? Welche Fakten? Die, die von der ICAT je nach Stimmungslage verdreht werden und verschleiert werden? So wird z.B. argumentiert, dass mit der Schließung Tempelhofs der Fluglärm in Pankow zunehmen wird – in Tempelhof aber scheint der ja egal zu sein. Und je nach Stimmungslage braucht Berlin entweder kleinen „BBI-Riesenflughafen“ oder er ist zu klein. Warum wurde denn Tempelhof zugunsten Tegels reduziert? Weil er zu klein war und keinerlei Ausbaumöglichkeiten bot. Und allen Fans von City Airports kann ich nur die eklatanten Sicherheitsrisiken einer solchen Anlage entgegenhalten.

    Was die BZ betrifft, vergisst du leider, dass auch sie durch solche „readktionellen“ Artikel Fakten schafft – bei den vielen BZ-Lesern, die eben nicht die Ironie und Absurdität dieser „Argumente“ verstehen. Dass diese nicht Ghostdogs Blog lesen ist hierbei der einzige Kritikpunkt, aber da liegt ja gerade der Hase im Pfeffer. Und wenn du glaubst, dass BZ und ICAT in dieser Sache nicht an einem Starng ziehen (ähnlich wie zahlreiche andere „Freunde“, die ICAT mit Millionenbeträgen unterstützen und wohl zu Recht lieber nicht genannt werden wollen) schlage ich dich direkt für den Deutschen Naivitätspreis 2008 vor.

  54. Asu schreibt:

    Zum Beitrag von Gost Dog (Seitenbesitzer)am 31.01.2008:
    Schon mal was von Zusammenhängen und Ursache und Wirkung gehört? Wenn man (Wowi als Berlinfürst zusammen mit seinem Senat) alles dafür tut, dass keine Fluggäste mehr in Tempelhof sind, so kann man sich an 2 (mehr braucht man dafür nämlich nicht!) Fingern abzählen, dass die, die von den Fluggästen als Kunden leben, irgendwann pleite gehen. Man braucht also nicht selbst Immobilienmakler oder Vermieter zu sein. Es reicht, dass man die MACHT hat, Ursachen für die gewünschte Wirkung zu schaffen.
    So viel geistige Ignoranz ist schon widerlich. Oder ist es einfach nur Dummheit?

  55. Detlef schreibt:

    Hallo Ghostdog,
    ich habe mir den BZ-Artikel damals ausgedruckt und darin heisst es „100 rosinenbombige Gründe“ für den Erhalt… Der Ausdruck rosinenbombig deutet eigentlich eine Satire an, war aber bestimmt nicht so gemeint und schlimmer, hat ja auch anders gewirkt.
    Weiter gings dann „Berlin braucht T., weil… der Optimismus einen Landeplatz braucht“ und das ja wohl das Schärfste. Hätte eigentlich auch noch in Deinen Artikel gepasst,oder?
    Egal, Dein Artikel ist schon lesenswert aber es werden ihn die Falschen lesen und die „Bedürftigen“ bei Ihrem „Urteil“ bleiben und die CDU-Pflüger-Kampagne unterstützen. Ich finde es nur bedauerlich, dass das Instrument „Volksbegehren“ nun schon gleich missbraucht und diskreditiert wird. Wenn es letztlich nichts bewirkt (bewirken kann), was ich in diesem Fall hoffe, ist das ein böser „Fehlstart“ für Volksbegehren. Interessant ist ja auch, dass die Geldgeber bei dieser so überaus populären Kampagne (aus Sicht der Beteiligten)anonym bleiben wollen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

  56. Anwohner schreibt:

    @Pauline: Nachvollziehbar, das Du um Deinen Arbeitsplatz fürchtest. Ich dagegen bin nur genervt von „Deinem Arbeitsplatz“. Ich wohne gegenüber. Und sag mir jetzt nicht, ich soll doch woanders hinziehen. Wenn das jeder machen würde, der sich beschwert, dann haben wir nämlich einen Flughafen am Stadtrand, weil dann hier keiner mehr wohnt. Und wir haben ja bald einen Flughafen am Stadtrand. Wozu denn bitte noch einen ?🙂 Darum gehts: Ein Flughafen in der Stadt, nicht genehmigungsfähig nach Luftverkehrsrecht. Und nun ist die Betriebserlaubnis auch bald weg. Wenn dieses unsinnige Volksbegehren dann positiv ausgeht, dann haben wir einen Flughafen OHNE Betreiber. Ein neuer Betreiber müsste dann den Weiterbetrieb beantragen und diese Genehmigung würde es – weil Lage in einem Wohngebiet!!! – niemals geben. Zumindest würde sich ein langer Rechtsstreit anbahnen, weil während der Antragsphase dürfte ja nicht geflogen werden. JETZT nenn uns bitte mal a) einen Investor, der zu solchem Harakiri bereit ist und b) ein Konzept hat, um die 15 Mille Verlust im Jahr auszugleichen… Es gibt weder a) noch b) Und der reiche Onkel Lauder wollte a) Steuergelder für den Flugbetrieb, sonst hätte der auch am Flugfeld gar kein Interesse gehabt. Ständig bis zu Miesbert Pflüger wird hier von Arbeitsplätzen gesprochen, in dieser Klinik, alles Quatsch! und b) Der wollte das Gebäude umsonst, dafür hätte er es renoviert, ok, na ja… Und der wollte Steuergelder für den weiteren Flugbetrieb…. Und mit der Klinik hätte er die eh schon notleidenden Krankenhausgesellschaft in dieser Stadt noch Konkurenz gemacht. Und 1000 Arbeitsplätze? Vermutlich von eben da abgeworben!!!

    Und dann frage ich mich noch: Wie kann denn bitte jemand mit Deiner hochqualifizierten Ausbildung arbeitslos werden? DU WIRST GEBRAUCHT, in Schönefeld z.B. Das Leute, wie Du dann auf anderen Flughäfen Beschäftigung finden, dafür gibts mit Sicherheit längst ein Konzept!
    Kann jetzt nur sein, das Du da nicht arbeiten willst, weil „Osten“ (dann lach! Und Willkommen zur Mauer im Kopf ;-)) oder „zu weit“. Aber das ist dann nur Dein Problem!

  57. Pingback: la queja » 203.408 Stimmen – Nur wofür?

  58. Ole schreibt:

    Großartig.

  59. thursdayn schreibt:

    Heute legt die BZ nach: 39 Wirtschaft-Lenker!!! (u.a. eine Inhaberin eines Schreibwarenladens, Taxiunternehmer, Promi-Frisöre, einige Gastronomen, Einzelhändler) nennen Gründe für den Weiterbetrieb von Tempelhof.

  60. der von nebenan schreibt:

    Hallo,

    – Tempelhof ist für alle (älteren) Berliner und gerade auch für viele Amerikaner ein Symbol für Freiheit.
    – es gibt keine vernünftige Idee was mit dem Gelände geschehen soll bzw wer das finanzieren soll
    – es gibt einen Investor der bereit ist über 300 Millionen Euro in das Areal zu investieren.
    – die meisten Stimmen für den Erhalt des Flughafen stammen – und das wundert viele – von den direkten „lärmgeplagten“ Anwohnern. Scheinbar kann man wohl doch trotz Fluglärm sehr angenehm dort wohnen.

    Was mich am meisten stört ist daß unser in sich selbst verliebter Bürgermeister keine Argumente vorbringt warum der Flughafen geschlossen werden soll. Außer: das muss so sein wegen Schönefeld..

    etwas mager, oder?

    Anstatt die Stadt für Investoren zu öffnen und Geld nach Berlin zu pumpen gibt er das Motto aus : arm aber sexy – be berlin das ist zwar ein gutes Motto für eine schwulenparty, aber nicht für eine weltoffene Stadt die eines ganz dringend braucht: Investoren, die etwas bewewgen, Arbeitsplätze schaffen, Ideen verwirklichen, bauen, die Stadt als einen wirtschaftsstandort bekannt machen..

  61. Unentschlossener schreibt:

    @der von nebenan:

    bitte doch erstmal alles lesen, bevor man selbst seinen Senf dazu gibt. Wenn du einfach nur zum Ausdruck bringen wolltest, dass du den regierenden Bürgermeister und seine Politik nicht magst-ok, dein ding, aber dann schreib halt auch nur das!

    Deine anderen Punkte wurden bereits von anderen Lesern hier angesprochen bzw. entkräftet😉

    Cheers

    PS: weiss jemand, mit welchen Auflagen eine Weiternutzung einhergehen würde (gäbe es ein traffic limit? Flugzeuge bis zu welcher Größe dürften dort verkehren? Würde es evtl sogar noch einen Ausbau geben?)

  62. Unentschlossener schreibt:

    ooh und btw:

    die Schließung wurde übrigens schon 1996 von Diepgen (CDU) und Stolpe (SPD) beschlossen

    sorry fürs Doppelposten

  63. Westberliner schreibt:

    Also, ich finde erstmal, daß ALLE die nicht in Berlin geboren wurden und Tempelhof nicht VOR der Wende erlebt haben sowieso nichts zur Schließung zu melden haben.

    Abgesehen davon:

    An alle Fluglärmgestörten….warum seid ihr dahingezogen? Genau, weils GERADE WEGEN DES FLUGLÄRMS BILLIG ist.
    An alle die schon vor dem Flughafen da gewohnt haben? Hört Ihr noch was?

    Es gibt 1000x mal mehr Leute die direkt an der Stadtautobahn wohnen, DIESE Leute haben ein Lärmproblem. Denn der Lärm ist permanent und nicht nur sporadisch. Aber es kommt auch keiner auf die Idee die Schließung der Autobahn zu fordern.

    Zu Wowereit der angeblich kein Vermieter ist: nein, ist er nicht, aber er hat mit der Verdrängung der Airlines aus THF dazu beigetragen, daß zu wenig Passagiere an den Geschäften vorbeikommen, und DESHALB wurden sie geschlossen.
    Wie er mit Investoren umgeht ist eh unter aller Sau, egal ob Lauder oder andere finanzielle Unterstützung wollten, man kann nicht mit einem Spruch wie der „REICHE ONKEL AUS AMERIKA“ die Diskussion abrechen. Unser OBM hat es nicht mal nötig zu verhandeln bzw hatte nicht einmal Zeit fürn persönliches Gespräch. Aber ist ja klar, die vielen Partytermine gehen natürlich vor. Berlin weiß ja eh nicht wohin mit dem ganzen Geld von Großinvestoren. Das einflußreiche Leute wie Lauder auch über ihre Erfahrung mit Berlin mit vielen anderen Einflußreichen sprechen könnten bzw werden, brauch ich ja nicht zu erwähnen.
    Stolpe sollte eh endlich mal nen Schuh machen. Daß jemand der sooooo viel Steuergeld in Brandenburg ohne Sinn und Verstand in den Sand gesetzt hat, überhaupt noch irgendwo was walten darf, ist eine Verarschung der Steuerzahler sondergleichen.
    THF wollen die Brandenburger auch gerne schließen um dann ihre Kaffairports wie Finow auszubauen. Das bedeutet nicht nur neue Umweltschädigung, sondern auch neue Riesenausgaben aus Steuergeldern die man echt für andere Dinge nutzen könnte.

    Zum Tourismus, ich habe dauernd Freunde aus aller Welt bei mir zu Gast und restlos alle aus USA und Europa wollten unbedingt Tempelhof sehen und sogar einfach irgendwo hinfliegen einfach mal um von dort geflogen zu sein.
    Die, die Tempelhof nicht kannten (aus Südamerika oder Afrika) und mit denen ich dann z.b. nach Friedrichshafen zu meinen Großeltern geflogen bin, wollten als wir danach noch wo anders hinwollten UNBEDINGT wieder von THF fliegen, weils sie es so klasse fanden.
    Alle diese Leute wollten übrigens auch den Palast der Republik sehen, da sage mal einer, der war keine Touriatraktion. Welcher Politiker hatte eigentlich die Berliner gefragt, als verkündet wurde, der Palast sei eine Wunde im Herzen der Stadt. Aber ich schweife ab, das ist ein anderes Thema.

    Zum VIP-Flughafen bzw wie lange es dauert von THF oder SXF in die Stadt zu kommen. VIPFlughafen ist THF fast jetzt schon, aber nur weil Wowereit bzw der Senat über die BFG alle normalen Airlines vergrault hat.
    Das Argument, man ist in 20min am Alex von SXF aus, kann man vielleicht für Urlaubspassagiere bringen. Für Geschäftsreisende ist es aber nicht zu gebrauchen, denn für diese Leute ist nun mal 10 oder 20 min mehr sehr wohl wichtig. Wenn jemand für einen Termin für nur EINE STUNDE in die Stadt kommt, dann ist es sehr wohl wichtig ob man 5 oder 25 min braucht. Abgesehen davon, darf man nicht vergessen, daß man Wirtschaftlenker generell als Geschäftreisende bezeichnen kann. Und es ist in unserer Welt nunmal so, DIESE Leute sind es, die Arbeitsplätze bieten oder schaffen. Man sollte sie also nicht zu schlecht machen. Die meisten wollen eh nicht zum Alex, sondern mindestens nach Mitte oder Westberlin. Warum wird wohl in der Klimadebatte immer nur die Einschränkung der Urlaubsflüge erwähnt? Weil diese der Wirtschaft eben wenig bringen, also sind sie wohl vermeidbar. Natürlich sind sie das, aber prozentual wird es kaum einen Unterschied machen, weil die wirklichen Flugaufkommenverursacher die Geschäftspassagiere sind. Übrigens sind die meisten Flughäfen dieser Welt ohne Geschäftsflüge nicht zu unterhalten. Die paar Urlaubsflüge könnten auch unsere drei Flughäfen nicht finanzieren.

    TEGEL ist übrigens der EINZIGE Flughafen in Berlin der GELD VERDIENT. Den meisten Verlust macht immer noch Schönefeld, und nicht THF. Aber das wird von der BFG immer schön umgerechnet. Die Verluste in THF, wenn sie denn existieren, dann resultieren sie daraus, das durch das Vergraulen der Airlines die Einnahmen weggebrochen sind.

    Daß in Tegel ZWEI neue Terminals entstanden sind (für 12? und 17? mio Euro meine ich?) haben bestimmt auch schon viele mitbekommen. Nicht nur, daß diese Terminals im Vergleich zum alten einzigen Terminal eine Schande sind, was Nutzung angeht. Nein, sind sind auch komplett überflüssig, man hätte diese Flüge nämlich auch einfach nach THF verlegen können. Aber dann hätte man natürlich zugeben müssen, daß man THF doch braucht. Also, baut man lieber für viel Geld zwei Behelfterminals wo die Passagiere nen Ausschlag kriegen bei der Benutzung die nach wenigen Jahren wieder abgerissen werden (Umweltschutz läßt grüßen) und belastet die Tegelanwohner noch mehr, anstatt zu verteilen.

    BBI fertig 2011? Das ich nicht lache….wann wurde in Berlin jemals etwas rechtzeitig fertiggestellt? BBI wird zudem doppelt so teuer wie geplant, das wissen wir jetzt schon aus Erfahrung von anderen Öffentlichen Aufträgen. Dann haben wir einen langweiligen austauschbaren Großflughafen ohne Stil und Atmophäre der natürlich NIEMALS ein wichtiges HUB wie Düsseldorf oder Frankfurt werden. Denn…schon vergessen? Es gibt kein Einzugsgebiet, Brandenburg ist das bevölkerungsärmste Bundesland und es werden immer weniger. Berlin hat zwar viele Einwohner, allerdings sind diese durchschnittlich zu arm und zu unwichtigen Posten um ein wichtiges Geschäftsflughub wie DUS oder FRA zu rechtfertigen. Zusätzlich haben die NEUEN Anwohner von SXF mit ihrer Fluglärmklage schon jetzt aus dem Großflughafen einen Provinzflughafen gemacht. Diese Leute haben sich schön billiges Land WEGEN des Flughafens gekauft..und jetzt wo da was größeres draus werden soll, alle geärgert. In der DDR wären die wahrscheinlich allesamt verschwunden, jedenfalls hätten da alle den Mund gehalten.
    Genauso wie viele Menschen die um THF herumwohnen aus ihren Heimatländern so etwas wie Lärmschutz oder Lärmschutzgesetze gar nicht kannten. Und dort hätten sie selbst wenn sie irgendein Lärm gestört hätte, nichts dagegen tun können. So etwas wie Lärmschutz gibt es in den meisten Ländern dieser Welt überhaupt nicht. Also kann man dort auch nichts dazusagen….Bekannte aus Südamerika haben oft gar nicht verstanden worum es geht…für so etwas interessiert sich da niemand.

    Zu den Argumenten, daß andere Städte mit Stadtflughäfen auch darüber nachdenken sie zu schließen (Argumente von anderen tempelhofdebattewebseiten) kann ich nur eines sagen: NACHDENKEN tun sie, und immer wieder wird nichts geschlossen WEGEN der Vorteile! Stockholm-Bromma und Helsinki-Malmi sind außerdem kein wirklicher Vergleich, wenn Berlin solch ein Dorf wie diese beiden Städte wäre, hätte eh niemand THF gebaut. So klein die Städte sind, ist man auch in Arlanda oder Vantaa so schnell wie man bei uns in THF ist.

    Übrigens schnell, man ist nicht schnell in SXF, ganz im Gegenteil, der Airportexpress fährt nur alle 30min, wenn man den gerade verpaßt hat….

    Wer fliegt denn viel von SXF? Jedesmal wenn ich da abfliegen oder ankommen muß, krieg ich Ausschlag. Er gehört für mich zu einem der schlechtesten Airports auf der Welt, er ist ein komplettes Desaster. In Europa sind nur Paris Charles de Gaulle und London Heathrow (allerdings nur wegen seiner unverwaltbaren Größe)schlimmer. SXF hat 3. Welt Niveau…eigentlich weniger, kenne kaum Flughäfen in der 3. Welt die so schlimm sind, außer vielleicht Dakar.

    Mir fällt noch soviel mehr ein, aber ich muß jetzt mal was anderes machen🙂

    Viel Spaß noch und nicht vergessen, am 27. April mit JA stimmen!

  64. Ghost Dog schreibt:

    @westberliner: Weißt Du was? Ich habe das Lesen Deines Kommentars nach dem ersten, unglaublich arroganten, ignoranten und völlig bescheuerten Satz einfach abgebrochen. Auf so ein Niveau begebe ich mich nicht.

    Aber ich hoffe Du hältst Dich an Deine eigenen Worte und verlierst nie wieder auch nur ein einziges Wort über Weltpolitik. Denn Du bist ja in Westberlin geboren und erlebst die Geschehnisse in anderen Ländern ja auch nicht selbst mit.

    Idiot.

  65. maddin schreibt:

    Tach!
    Du hast ein paar Argumente vergessen, z.B.:
    -Berlin braucht Tempelhof, es könnte sein wie in Düsseldorf oder wie am 11.9. und eine Stadt, wie das Dorf Berlin, hätte kein Airport mehr.
    -Berlin braucht Tempelhof, ok London hat 5 (Paris 2, New York 3,5) ist etwas grösser.
    -Berlin braucht Tempelhof, ein schlechtes Beispiel, wäre daß auch über Berlin
    Einflugschneisen (min 2)sind (für die reichen, die mit den Rasenmäher fliegen) für Schönefeld. Es kann auch über Berlin ein Flugzeug abstürzen.
    -Berlin braucht Tempelhof, GHOST DOG, du wirst sicher deine Mutter auch nicht umbringen (Tempelhof wird als Mutter des modernen Flughafen bezeichnet).

    Ich bin ein Tempelhof befürworter,
    ich bin ein Wessi,
    ich bin gegen das Ampelmännchen,
    ich bin gegen den ‚Krieg‘ Ossie gegen Wessie

    Bis den

  66. Pingback: Gänsehaut-Strategie

  67. Pascal Alter schreibt:

    Guten Tag ,
    Sehr gut geschriebene Artikel ,Beitraege ,Poste, und viel mehr – machen Sie bitte , weiter so !

    Vielen Dank ,und schoennen Tag noch,
    Pascal Alter
    Kielce (noerdlich Krakau)
    Polen
    PS. Ihre Blog, moechte weiter studieren . nebean Deutsch lernen auch ,und Ihre Methodik – aber wie link bekomme ?

  68. Ghost Dog schreibt:

    @Pascal Alter: Lege die Adresse https://ghostdog19.wordpress.com/ als Bookmark in Deinem Internet Browser an. Dann kommst Du immer auf die Startseite.

  69. Pascal Alter schreibt:

    Jetzt ist Korrekt😉
    Also – nochmals vielen Dank !
    PS.Gaensehaut-Strategie habe schon gelesen ; Prima ! So ist es ; viel Laerm..-auch in diese Kielce – jetzt zum Beispiel ; China-Drache-Festiwal : 3.Tage -feiern fuer Chinas !- jetzt ! also „Gaensehaut-Strategie“ ;)- aber kein Zufall !
    Viel Gruesse
    Pascal Alter
    Kielce (noerdlich Krakau)
    Polen

  70. Daniel schreibt:

    Hallo! Ganz hübsch den BZ-Artikel auseinandergenommen. Das sind schon wirklich merkwürdige Argumente. Schade nur, das Du Dir nicht mal die Argumente der Schließungsbefürworter angesehen hast. Die passen in die gleiche Schublade. Nur mal so ein paar Beispiele: Es werden tausende neue Jobs geschaffen – In einem Park? Alles Gärtner oder was?, Berlin muss nicht mehr 10Millionen pro Jahr in den Flughafen stecken – Dafür geben wir dann 10 Millionen pro Jahr für die Sicherung des Geländes + notwendige Heizkosten (Schätzung stand im BFG-Geschäftsbericht) aus, Wer will nach Brandenburg ziehen, wenn er auf dem Tempelhofer Feld in Ruhe wohnen kann – Und es gibt dort ja keine laute Stadtautobahn oder S-Bahn?

    Irgendwie sind für mich Gegner und Befürworter von Tempelhof mehr oder weniger gleich schlecht im Argumentieren…

  71. Pingback: Tempelhof muss weg. (Oder doch nicht?) auf goerlipark.de/sk

  72. Pingback: lifeisamixtape

  73. Ravellois schreibt:

    Guter Artikel, Ghost Dog! Habe ich gleich an alle meine Freunde gemailt um sicher zu gehen dass die (noch) klar(er) sehen und auch zur Abstimmung gehen. Zu befürchten ist nämlich dass die Nostalgie-Fanatiker am 27.4. auf jeden Fall im Vorteil sind.

    Wenn man das Forum hier sieht dann muss man schon staunen wieviel Verrückte es gibt:

    Flughäfen überall sind schlimm genug. Im Stadtzentrum sind sie noch schlimmer! Darüberhinaus aber müssen wir den Flugverkehr nicht ausbauen sondern so gering halten wie möglich! Man muss den Eindruck gewinnen als hätten viele hier von der globalen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen noch nie etwas gehört. Auch simpelste Rechenaufgaben sind für sie zu hoch sonst würden sie begreifen dass die Welt, mit ihren Anssprüchen an die Umwelt, schon jetzt verloren ist. Es sind Leute die zehn Meter vor einer Wand bei Tempo 200 immer noch Gas geben. Im Prinzip sind sie Selbstmordattentäter weil sie das Leben Anderer durch ihren Wahn in Mitleidenschaft ziehen.

    Seit über 30 Jahren ist diesen Leuten mit vernünftigen Argumenten zum Thema Umwelt etc. nicht beizukommen. Seit über 30 Jahren schreitet die globale Zerstörung ungebremst voran und es kommen
    keine besseren Argumente für einen City-Flughafen zum Vorschein als dass irgendwelche „Manager“, deren Beitrag an der Katastrophe beträchtlich ist, 10 Minuten schneller in der City sein müssen um nach einer Stunde wieder abhzuhauen… Wir brauchen solche Leute GAR nicht! Weder in Berlin noch anderswo!!! Die immer größer werdende Beschleunigung ist ein nicht aufrecht zu haltender Irrweg der jetzt schon zu akuten Ressourcenverknappungen führt. Damit im Gegenzug die Verdrängung der eigenen Verantwortung um so länger betrieben werden kann betankt man jetzt Autos, und demnächst wohl auch Flugzeuge, mit „Bio“-Sprit. Die ersten dadurch ausgelösten Hungersnöte sind in vollem Gang, natürlich (noch) nicht bei uns. etc. etc.

    Wenn die Beschleuniger und Überflieger hier nicht dumm sind dann sind sie ungerecht, gewissenlos und, in der Konsequenz ihres falschen Handelns, brutal.

    30 Jahre hatte die Menschheit Zeit sich mit den Auswirkungen ihrer falsch gestellen Weichen auseinanderzusetzen. So lange wird schon intensiv darüber diskutiert – und verdrängt. Noch einmal 30 Jahre werden ihr nicht gegönnt sein!

    Es gibt sehr wohl vernünftige Vorschläge für das Gelände des Tempelhofer Flughafens. Der Beste ist der zur Errichtung eines wirklich Auto-freien Stadtteils mit niedrigem Energieverbrauch und hohem Energie-Output. Sicher braucht das Investitionen. Investitionen in die Zukunft und nicht in eine Technologie die jetzt schon aufgrund ihrer mangelnden Nachhaltig völlig obsolet ist. (An der Chausseestraße in Mitte wäre so ein Viertel beinahe schon entstanden. Investoren gab es schon. Das ganze wurde in letzter Minute von Bund und Senat abgewürgt weil ausgerechnet der BND sich dort ansiedeln wollte. Da wäre doch das Gebäude des Flughafens Tempelhof perfekt geeignet gewesen…)

    So treffen sich Flugzeug und Auto in Tempelhof und zwar als abzudankende Technologien des Größenwahns. Wer wegen seines globalen Denkens auch global surfen möchte sollte das möglichst im Internet tun oder langsam Reisen. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit – auch dafür könnte die Schließung Tempelhofs Symbol und Signal sein.

    Deutschland profitiert schon heute in großem Maß von alternativen Technologien. Die Welt schaut auf Deutschland – nicht zuletzt als Vorbild für eine Umwelt-Wende. Wenn es die reichen Deutschen (Europäer, Amerikaner etc.) nicht schaffen, wer sonst? Für die Nazi- und Spionfolklore bleibt das Gebäude ja auch stehen und auch Autofreie gehen gern mal in ein schickes Shoppingcenter mit Nostalgieeffekten – oder was man sonst mit dem Gebäude so anfangen kann…

    Mehr zum Thema Energie und Gerechtigkeit:

    „Energie und Gerechtigkeit“ (von Ivan Illich)
    http://www.worldcarfree.net/resources/freesources/EnergyandEquityGerman.rtf

    Autofrei Wohnen:
    http://www.autofrei-wohnen.de/Berlin/standortsuche.html

  74. Stephan schreibt:

    Berlin hat, was sonst keine Stadt hat. Na warum bloß?!

  75. Klopfer schreibt:

    Ich kann dem Text nur zustimmen.
    Ach ja, für die ganzen Leute, die nicht kapieren, warum Tegel erweitert wurde, statt Tempelhof auszulasten: Die Runways in THF sind zu kurz, die können die meisten voll beladenen Jets nicht verwenden (lediglich die zwei kleinsten Airbusse (318/319) und die kleinste Boeing 767 würden es gerade so schaffen).

    Meinetwegen kann man dort ne Rennstrecke bauen und die Briten „Top Gear“ in Berlin drehen lassen, wenn sie ihren Test Track (ebenfalls ein Ex-Flughafen) aufgeben müssen.

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  81. Lothar schreibt:

    Also, es ist ziemlich billig, die Argumente der anderen hier verdreht darzustellen und dann ins Lächerliche zu ziehen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema sieht anders aus.

    Dass Tempelhof zu einem derzeit wenig bedeutenden Flughafen wurde, liegt einzig an der Politik des Senats, der Tempelhof seit Jahren schließen will, weil er es sich nun einmal in den Kopf (und ein paar Milliarden in den Brandenburger Sand) gesetzt hat und THF systematisch kaputtgespart und -geredet hat. Die Behauptung, THF sei im operativen Geschäft chronisch defizitär und könne nicht rentabel betrieben werden, ist nie bewiesen worden. Dagegen spricht bereits die Tatsache, dass es etliche Angebote von Dritten gab, Tempelhofs Flugbetrieb zu übernehmen, diese aber vom Senat abgelehnt wurden.

    Dass THF unsicherer sein soll als Tegel oder BBI, ist ebenfalls falsch. Auch die Flugzeuge, die im Anflug auf Tegel oder Schönefeld sind, fliegen über Berlin und können über bewohntem Gebiet abstürzen. Auch dass die Ökos, die sonst gegen jeden Flugbetrieb sind und jahrelang gegen BBI geklagt haben, plötzlich BBI als Öko-Musterbetrieb anpreisen, um dessentwillen THF unbedingt verschwinden muss, ist ja wohl ein Treppenwitz.

    Tatsache ist aber, dass hier eine innerstädtische Infrastruktur ohne Not (warum diese Hast, noch lange vor der Eröffnung von BBI alles dichtzumachen?) und ohne jedes Alternativkonzept erst mal plattgemacht werden soll, und zwar so schnell wie möglich, um alles unumkehrbar zu machen. Was aus der Fläche werden soll, weiß derzeit kein Mensch und daher wird wohl in den nächsten 25 Jahren dort (siehe Schloßplatz) erst einmal eine Mittelding aus wilder Müllkippe, Dealertreff und Rollheimer-Siedlung entstehen. Dass die damit verbundenen Probleme weniger kosten werden als ein Weiterbetrieb des Flughafens, kann mir keiner weismachen und Herr Wowereit schon gar nicht.

    Nach alledem bleibt die Frage, was den Senat eigentlich treibt. Was die Linken angeht, ist mir das klar: dass THF Symbol des Siegs des freien Westens über den Stalinismus ist, werden sie diesem Flughafen nie verzeihen. Und Plattmachen – historische Gebäude weg, Plattenbauten hin – steckt ihnen offensichtlich im Blut. Aber warum die Sozialdemokratie? Vielleicht gibt es ja noch ein paar ältere Genossen, die Herrn Wowereit, der nicht einmal weiß, wann der Zweite Weltkrieg stattgefunden hat, daran erinnern, wieviele Sozis in den Gefängnissen der Rechtsvorgänger ihrer jetzigen Koalitionsparter und Plattmacher gefoltert und umgebracht wurden und wieviel mehr es geworden wären, wenn es Tempelhof nicht gegeben hätte.

  82. mellie schreibt:

    Dein Artikel ist spitze.
    Hab‘ schon vor Tagen per Briefwahl mit NEIN gestimmt. Den Wahlbrief habe ich einen neutralen Umschlag gesteckt! Man kann ja nie wissen… ! (nach dem ganzen Aufstand den die um PRO-Tempelhof machen).
    Da ich nicht alle Kommentare gelesen hab, weiß ich nicht ob jemand schon an sowas gedacht hat wie CENTRAL PARK in Berlin, gehe aber davon aus. Kriegt die Stadt vielleicht mal ein bißchen Flair.
    Ach so: Ich will’s nicht beschwören … aber wehe es passiert mal was! B.Z. hat dann auf sicher ’nen anderen Aufmacher!

  83. Pascal Alter schreibt:

    Jawohl, diese Report ist Spitze !
    Aber diese Thema – ist auch Spitze !
    Sagen wir endlich Wahrheit und zwar nicht gegen Tempelhof als Flughafen🙂.

    Fuer mich (Polen) – Flughafen Tempelhof – und diese Geschichte ! – war sehr wichtig
    als Hoffnung und Beweis Amerikas :solche Freiheitstatue wie in New York etwa -ein neues Weltwunder – warum nicht? – also Gefuehle.
    Meine Frage aber ; -ist diese Flughafen Gaeferlich – fuer Berlin ?
    Wenn ja – das ist alles klar – wenn nicht – diese Raum ist sehr wichtig , wie ich meine fuer Zukunft – wer weiss.. ?
    Viel Gruesse,
    Pascal Alter
    Kielce (noerdlich Krakau)
    Polen

  84. Ze Denk schreibt:

    Also ich bin geborener Berliner, wohne mit Frau und Kindern in Flughafennähe und kann nur eines sagen:
    der Flughafen muss weg.
    Von mir aus auch SEHR gerne inklusive Totalabriss dieser extrem häßlichen Monstrosität, deren einzige besondere Eigenschaft der Gigantismus ist, ansonsten ist das einfach ein widerlicher Betonklotz. Da ist Prohra ja um Längen schöner…

    Und dieses ganze Gefasel von wegen der pösen roten, die ja mal wieder hinter allem stecken wegen luftbrücke und so: ROTFL LMAO…

    sage ich nun zum Schluss: „Einstein“ oder „Nuhr“? ka….

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  86. Pingback: Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben | F!XMBR

  87. Pascal Alter schreibt:

    Guten Abend , aber was sagen , Sie jetzt ueber diese Volksentscheidung zum Them , Flughafen Tempelhof – also bleibt , oder ?

    Volksentscheid 2008
    „Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen!“
    Volksentscheid 2008 – Ergebnisse im Überblick

    Beteiligung und abgegebene Stimmen beim Volksentscheid „Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen!“
    am 27. April 2008 in %
    Ausgezähltes Ergebnis (bei 100%: Vorläufiges Ergebnis) Region Auszählungs-
    stand Abstimmungs-
    beteiligung Ja Nein Ungültig
    in % der Teilnehmer in % der Stimm-
    berechtigten in % der Teilnehmer in % der Teilnehmer
    Mitte 100.0 30.9 58.4 18.0 41.4 .2
    Friedrichshain-Kreuzberg 100.0 30.6 39.2 12.0 60.5 .3
    Pankow 100.0 28.4 34.0 9.6 65.7 .3
    Charlottenburg-Wilmersdorf 100.0 43.3 71.5 31.0 28.2 .3
    Spandau 100.0 36.4 75.8 27.6 24.0 .2
    Steglitz-Zehlendorf 100.0 50.9 73.8 37.6 25.9 .2
    Tempelhof-Schöneberg 100.0 47.1 70.1 33.1 29.7 .2
    Neukölln 100.0 41.7 74.0 30.9 25.7 .2
    Treptow-Köpenick 100.0 33.2 44.2 14.7 55.6 .2
    Marzahn-Hellersdorf 100.0 23.1 34.3 7.9 65.4 .3
    Lichtenberg 100.0 24.4 30.4 7.4 69.4 .2
    Reinickendorf 100.0 43.3 77.0 33.3 22.8 .2
    Berlin insgesamt 100.0 36.1 60.2 21.7 39.6 .2
    Impressum
    Kontakt
    Der Landeswahlleiter
    Alt-Friedrichsfelde 60
    10315 Berlin
    Telefon: 030 9021-3633
    Telefax: 030 9021-3277
    E-Mail: landeswahlleiter@
    wahlen-berlin.de
    Informationen
    Mehr Informationen über die Wahlen in Berlin finden Sie auf den Seiten des Amt für Statistik Berlin / Brandenburg

    Druckversion Seite versend

  88. DisastersMaster schreibt:

    Ich bin zwar kein Berliner, lese jedoch ab und an die taz. Und dort wird im Berlin-Teil das Thema Flughafen Tempelhof auch ab und an mal besprochen.
    Eine Meinung, die in der taz veröffentlicht wurde (Tag der Veröffentlichung weiß ich leider nicht mehr), behandelte das Thema ebenfalls. Und was da zu Tage trat, passt wie Faust auf Auge zum Beitrag von Lothar vom 27. April 08 um 17:09. Die Autorin des Beitrages ist übrigens eine Anwohnerin des Flughafens.
    Kurz zusammengefasst stand in diesem Leserbrief:
    Seit Jahr und Tag kämpfen die Anwohner des Flughafens _für_ die Schließung des Flughafens.
    Jetzt, wo die Schließung in greifbare Nähe gerückt ist, sind plötzlich alle ihre Nachbarn gegen eine Schließung.
    Bei einer Befragung der Nachbarn, weswegen die jetzt auf einmal gegen die Schließung sind, wo sie doch die Jahre davor für eine Schließung waren, kam zum Vorschein, dass sie auf einmal gegen die Schließung waren, weil sie nicht wussten was nach der Schließung mit dem riesigen Gelände passiert.
    Schlussendlich hatten die Bewohner mehr Angst vor den virtuellen Drogendealern, als sie vom realem Fluglärm genervt waren.
    Lieber Fluglärm als Drogendealer, so scheinbar die Devise.

    Meine persönliche Meinung zum Thema ist übrigens: Dichtmachen und einen schönen, großen Park draus machen.
    Die New Yorker sind auf ihren Central Park wenigstens genauso stolz, wie auf die Grande Dame, der Statue of Liberty.
    Und das Wissen um die Rolle von Tempelhof während der Blockade, wird uns auch erhalten bleiben, wenn der Flughafen geschlossen ist. Man muss es natürlich den Kindern im Unterricht beibringen… Aber das ist ein anderes Thema.

  89. tempelhof schreibt:

    Ihr seit ja alle so toll ich soll also ein park werden …..wie siehsten aus besitzt ihr auch alle schön ne auto hab hunde deie scheißen und rauch ..auch shit usw. typisch berlin wie der palast der republik erts ma dicht machen und viel geld rausschmeißen ….

  90. THF Fan schreibt:

    Und THF wird wieder geöffnet, wenn Berlin wieder dahinsiecht, wenn Menschen hungern, wenn es hier wieder eng wird siehe BBI es munkelt, dass dieser „Flughafen“ mit einer Startbahn die kapazitäten nicht schafft . Dafür gibts genügend Gründe.

    Nur von Partys alleine wird Berlin auch nicht fett.

  91. THF schreibt:

    Respekt Gostdog, hast dir ja nur die Argumente rausgesucht, die du beantworten kannst, oder?
    Warum nimmst du keine wirtschaftlichen oder Luftverkehrsspezifische Fragen? Keine Ahnung von, nee…

    Ihr werdet noch sehen, TEMPELHOF wird wieder aufgemacht…

  92. Cpt.Th.Hiller schreibt:

    Als Erstes muß ich mir einfach Luft machen…..Mit welch einem Recht und mit welcher Arroganz plädierten “ OSSIS “ für die Schließung ? Auch die Generation Spaßgesellschaft und die Fahrradzüchter ohne Sachverstand und Ahnung diskutieren ohne Hirn. Ich kenne alle drei Berliner Flugplätze,die ich selbstverständlich schon angeflogen habe,und die Kriterien und technischen Anlagen als Flugkapitän wohl besser beurteilen kann als dümmliche Laien.Jede europäische Stadt beneidete uns über den City-Airport mit Infrastruktur und direkter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Was soll ich zum “ Feldflugplatz “ Schönefeld sagen ? Mir fällt dazu nichts positives ein. Was aber auffällt ist,daß hauptsächlich die Ossis so scharf auf Schönefeld sind.Ist doch klar,daß die Einnahmen dann natürlich in Brandenburg landen und nicht etwa im reichen Berlin.Habt Ihr euch eigentlich einmal Gedanken gemacht was ein Single-Airport bedeutet ? Ich wünsche jedem Befürworter von BBI,wenn er aus dem Urlaub oder der Geschäftsreise kommt,daß er auf einem Alternate landet,z.B. Hannover,Hamburg ,Leipzig oder des Gleichen,weil wegen irgend eines Vorfalls der BBI 24 Stunden geschlossen ist.Für sachliche Argumente und Diskussionen bin ich bereit. Ich hätte nun für Tempelhof noch einen Vorschlag, Das Tempelhofer Feld wäre gut geeignet für Schwulenparaden und das Gebäude für Fans von Grafity,die öfter mal mit einem Putzeimer und Schrubber tätig werden könnten.Der Platzwart wäre dann Herr Wowereit mit seinen Adjudanten Junge-Reyer und Lüscher.
    Der historische Aspekt wird überwiegend von den Nicht-Berlinern außer Acht gelassen.Da weden Millionen für Denkmäler ausgegeben,die Dresdener Frauenkirche wird wiederaufgebaut,wogegen die Gedächtniskirche immer noch eine Ruine ist und auch bleiben wird,dank der Anspruchhaltung der OSSIS. Die Defizite von Tempelhof reultieren aus dem Erhalt und Instandhaltung der Gebäudeanlage. Welcher vernünftig denkende Geschäftsmann oder welche Firma sollte sich dort einmieten,mit dem Damokelesschwert im Rücken -Tempelhof wird dichtgemacht auf Teufel komm raus…
    Wenn dann schon dicht ist,sollte etwas vernünftiges entstehen.Wir brauchen nicht noch mehr Konsumtempel oder Investmentruinen die leerstehen,sondern es sollte dort etwas entstehen,was zum Einen einen historischen Hintergrund hat.Ein Verkehrsmuseum hätte den richtigen Hintergrund. Aber ich bleibe der Meinung treu,Tempelhof müßte wieder geöffnet werden,Tegel muß offen bleiben und Schönefeld abspecken und als reinen Charterflughafen für Billig-Airlines herrichten und den jetztigen Senat zum Hoffegen abkommandieren auf Regelsatz von Hartz IV !!!

  93. Terrific schreibt:

    Fantastic read since I was unsure what direction to go and easily uncovered my solution🙂

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