911

Da gerade alle schreiben, was sie an dem Tag gemacht haben, als die Flugzeuge ins World Trade Center und das Pentagon gesteuert wurden:

Ich war gegen 15 Uhr im REAL einkaufen und hörte auf dem Heimweg im Radio von einem Flugzeug, das ins World Trade Center gestürzt sein soll. Nachdem ich die Einkäufe ins Dachgeschoss geschleppt hatte, versuchte ich erst vergebens, mich ins Internet einzuwählen und eine Nachrichtenseite zu öffnen und saß dann bis nachts um zwei vor dem Fernseher und konnte nicht glauben, was ich da gerade live mitverfolgen musste.

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4 Antworten zu 911

  1. Robert schreibt:

    Ich bin an dem Tag um 22:30 von der Abendschule nach Hause gekommen.
    Mit der Bahn.
    Dann setzte ich mich zu Hause mit Bier+Kippe vor die Röhre und war 3min lang frustriert, dass auf fast jdem beckackten Sender Klöppel zu sehen war bevor ich das alles raffte.

    Wahrscheinlich war ich einer der Letzten, die das erfahren haben.

  2. Jürgen Kalwa schreibt:

    Ich bin zum Geldautomaten gegangen, weil ich wusste, alle werden abbuchen, und dann gehen den Apparaten die Scheine aus. Denn weil die Telefonleitungen ausfielen, gab es keine Kreditkartentransaktionen mehr. Da habe ich diesen Strom von Menschen gesehen, der aus dem Süden die Straßen von Manhattan hochkam. Millionen von Fußgängern waren das, erstaunlich ruhig und gefasst und zielstrebig auf dem Weg nach Hause, auf dem Weg zu den Brücken. Wir haben dann Rucksäcke gepackt und uns überlegt, ob wir uns nicht dieser Karawane anschließen sollen. Aber gewartet, bis nach ein paar Stunden deutlich wurde, dass der Luftraum versiegelt war und keine weitere akute Gefahr mehr drohte. Wir wären sonst losgezogen und hätten versucht, uns zu unserem Wochenendhaus 150 Kilometer weit weg durchzuschlagen. Aber wir wussten nicht, wie einfach es sein würde, angesichts der Sicherheitsabriegelungen wieder in die Stadt zurückzukommen.

    Meine Wahrnehmung des Ereignisses selbst ist eine Fernsehwahrnehmung, geprägt von der enormen Energie- und Geistesleistung von ABC-Anchorman Peter Jennings an diesem Tag, die sich entwickelnde Nachrichtenlage darzustellen. Ich habe keuz und quer geschaltet. Alle waren gut. Jennings war mit Abstand der Beste.

    Dann waren da die vielen Emails von Leuten, die sich dringend erkundigen wollen und durchkamen, weil wir nicht über die an diesem Tag zusammengebrochenen Telefonleitungen ins Internet gehen, sondern übers Fernsehkabel. Da haben wir gespürt, dass man nicht einfach nichts tun kann und haben eine Spendenaktion für Menschen in Deutschland ins Leben gerufen, die mehr als 15 000 Dollar eingebrachte und an einen Hilfsfonds der New York Times weitergegeben wurden.

    Ich habe den 11. September 2001 nicht als Tag einer platten massiven Bedrohung begriffen, sondern als Fanal und als eine Kette von Ereignissen, die mir Stück für Stück den Gedanken vermittelt haben: Wenn so etwas passiert, möchte ich in keiner anderen Stadt der Welt sein. Wir in New York sind besser gewappnet. Vor allem, wenn es wieder passiert. Nur daran denke ich eigemtlich sechs Jahre danach. Was ist, wenn es wieder passiert?

  3. largeman schreibt:

    […]Sie sagte, als sie gerade beim Bäcker war eine ältere Frau hereinkam und erzählte, dass ganz Manhattan in Flammen steht.[…]

  4. Paul schreibt:

    Ich habe Diablo gespielt, wurde dann von einem Freund angerufen und bin vor den Fernseher gerannt.

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