Die Urlaubsvertretung

Mit Freude darf ich verkünden, dass „Die Straßen von Berlin“ in den zwei Wochen meines Urlaubs weiter hell erleuchtet bleiben. Mein kleines Blog wird in der Zeit ohne mich eine nie dagewesene Qualitätsoffensive starten und vor hochwertigem Content nur so strotzen.

In einem geheimen Casting hatten sich mehrere hunderttausend Nachwuchstalente bei mir gemeldet und um den Job als Urlaubsvertretung vorgesprochen. Ich habe mich in einem komplizierten Auswahlverfahren zusammen mit meiner Jury bestehend aus David Hasselhoff, Rafael van der Vaart und Kim Jong Ill für drei Schreiber entschieden,die hier ab dem 25. August das Zepter übernehmen.

Bevor ich zu den Gewinnern komme, möchte ich den Bewerbern danken, die es leider dieses Mal nicht in die Endauswahl geschafft haben – namentlich: Malte Welding, Stefan Niggemeier, Robert Basic, Udo Vetter und René Walter. Auf Euren Wunsch kann ich Eure Bewerbungsunterlagen aber für zukünftige Ausschreibungen behalten.

Kommen wir nun aber zu den Gewinnern: Es sind drei Herrschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten: ein Blogger, eine Bloggerin und ein Bloghasser.

Das Jurymitglied Rafael van der Vaart konnte sich erst nach Rücksprache mit seinem Berater und seiner Frau endgültig für seinen Favoriten entscheiden. Da keine spanischen Bewerber zur Auwahl standen, hat er letztendlich Nolookpass gewählt.
Nolookpass ist den sportinteressierten Lesern aus seinem Stammblog „Nachspiel“ wohl bekannt. Mit weise gewählten Worten kommentiert er dort kleine und große Sportereignisse und bringt Kuriositäten stets auf einen humoristischen Punkt. Er wohnt in Mecklenburg-Vorpommern, liest gern Nick Hornby und züchtet privat talentierten Fußball-Nachwuchs.

David Hasselhoff brauchte nur eine Flasche Whisky und einen Burger, um seinen Favoriten auszuwählen: Frida alias Wonderwoman!
Frida schreibt in ihrer Funktion als „Wonderwoman“ Geschichten über Köln, Berlin und sich selbst ins Internet und wundert sich immer wieder, dass die meisten Leser ihr Blog besuchen, wenn sie gar nichts veröffentlicht. Sie kommt aus Berlin, arbeitet in Köln und nur ganz wenige Menschen kennen sie unter ihrem Familiennamen „Fleischpeitscher“.

Leider hatte Kim Yong Ill die Regeln nicht ganz verstanden. Vehement plädierte er für sich selbst als Vertretungsschreiber, dabei waren Jurymitglieder und deren Familienangehörige vom Wettbewerb ausgeschlossen. Daher habe ich persönlich den letzten Gewinner ausgewählt: meinen humpelnden Freund Gumpen.
Auf „Die Straßen von Berlin“ ist Gumpen immer gern gesehen als dauerpöbelnder konstruktiv kritisierender Gast und Verfechter der These, dass Bloggen schwul sei. Er vervollständigt diese illustre Runde und bildet den Gegenpol zu den Vollblutbloggern. Er laboriert zur Zeit an einem Kreuzbandriss, der diese Woche operiert wird (Hinweis an die Ärzte: Es ist das linke rechte Bein!) und ich drücke die Daumen, dass er bald wieder fit ist. Zumindest fit genug, um sich hier mit ein paar Beiträgen zu verewigen.

Die Herren und die Dame haben von mir bereits die Schlüssel für „Die Straßen von Berlin“ überreicht bekommen. Da sie von mir ausdrücklich absolute Themen- und Inhaltsfreiheit erhalten haben, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, was hier in meiner Abwesenheit alles passiert. Ob die angestammten Rubriken wie das Musikquiz oder die Themen des Tages in den zwei Wochen weitergeführt werden, liegt ebenfalls in den Händen von Nolookpass, Frida und Gumpen.

Ich freue mich riesig auf dieses „Experiment“ und bin gespannt, wie mein kleines Blog aussehen wird, wenn ich braungebrannt und tiefenentspannt (ein Binnenreim!) aus Dänemark heimkehre. Bis zu meiner Abreise am Freitag bin ich noch da, jedoch sind die drei Urlaubsvertreter gern eingeladen, ihre Arbeit auch schon früher zu beginnen.

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6 Antworten zu Die Urlaubsvertretung

  1. Pingback: Hallo? Noch jemand zu Hause? « Die Straßen Von Berlin

  2. gumpen schreibt:

    also ick hab keen schlüssel bekommen…. 😦 nich das ich die mail mit zusammen mit meinem spam gelöscht habe…

  3. Frida schreibt:

    hab dir nochmal ne einladung geschickt, guck mal, ob was kommt.

  4. Pingback: Hat irgendjemand einen roten Elefantenkopf gefunden? « Die Straßen Von Berlin

  5. Pingback: Woche 1 « Die Straßen Von Berlin

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