Das Gefängnis-Tagebuch von Paris Hilton (Tag 17)

Liebes Tagebuch,

meine Nachbarn aus Hollywood Hills wollen mich nicht mehr bei sich wohnen haben. Sie glauben, dass die Tausenden Reporter, die mein Leben Tag und Nacht dokumentieren, ihre Rosengärten und Zierhecken zertrampeln würden. Von wegen! Die Spießer haben nur Angst, dass die Touristenbusse, die die Häuser-der-Stars-Tour machen, im Verkehr stecken bleiben.

Der Doktor sagte mir heute, dass ich zu wenig esse und vielleicht künstlich ernährt werden soll. Wenn das Tütenessen aus dem Tropf besser schmeckt, können sie das gern machen. Viel schlechter als die Pampe, die heute als Püree aufgetischt wurde, kann es nicht werden. Er meinte dann noch, dass künstliche Ernährung nicht heißt, dass ich Genmais bekomme, sondern er müsse mir dann aber in den Arm stechen und mir das Essen durch die Venen geben. Das ist nicht so schön. Erstens bin ich ja skeptisch, wenn mir jemand sagt, ich soll durch den Arm essen – ich habe in Bio früher nie aufgepasst, aber dass der Ellenbogen mit dem Magen verbunden sein soll, wäre mir neu. Und zweitens tut es doch bestimmt weh, wenn der mich in den Arm piekt. Aber ich habe so tolle Venen, dass die das schon aushalten.

Wenn ich meine Strichliste an der Wand richtig zähle, dann ist meine Haftstrafe in sechs Tagen überstanden. Noch sechs Mal Pillen schlucken, um ein paar Stunden schlafen zu können. Noch sechs Mal auf dem kleinen Hof spazieren gehen. Noch sechs Mal abends um Zehn das Licht ausmachen. Dann bin ich frei! Dann mache ich einen Monat lang Dauerparty!

Love, Paris.

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2 Antworten zu Das Gefängnis-Tagebuch von Paris Hilton (Tag 17)

  1. Sven schreibt:

    So viel zum Thema „ich änder mich“ ;D

  2. Pingback: Dem CHESHiRE sein Blog » Liebes Tagebuch… [Update]

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