Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Disclaimer: Der folgende Beitrag ist von der Firma trigami gesponsort und im Auftrag der Firma BLACKSOCKS. Ich bekomme Geld für einen Produkttest, den ich hier veröffentliche. In diesem Beitrag findet sich ausschließlich meine persönliche Meinung.
Schwarze Socken aus der Schweiz sind es nun also, für die ich meine Bloggerunschuld hergebe. Ich wurde ausgewählt, eine Rezension zu schreiben über die Firma BLACKSOCKS und ihre Idee, Socken (sowie neuerdings auch T-Shirts und Unterhosen) im Abonnement anzubieten.
Das Prinzip: Man sucht sich im Onlineshop die Art von Socken aus, die man gern trägt. Es gibt Sneakersocken, Wadensocken, Kniestrümpfe und Cashmere-Seiden-Socken. Dann entscheidet man, ob man die Socken als Test- bzw. Einzelbestellung oder im Abonnement ordern möchte.
Das Abonnement: Ein Jahr lang wird der Kunde regelmäßig mit Socken beliefert. Nach dem Jahr kann man sein Abonnement entweder kündigen oder fortführen. Das ist bis hierhin das gleiche wie ein Zeitungsabo. Anders als bei einer Zeitung, die feste Erscheinungstermine hat, sucht man sich hier aber aus, ob man alle zwei, drei oder vier Monate ein Päckchen mit drei Paar der gewünschten Socken erhält.
Die Produktpalette: Obwohl bereits seit 1999 aktiv, gibt es bisher nur – wie der Name der Firma impliziert – schwarze Socken zu kaufen. Tennisprofis bzw. Liebhaber bunter Fußbekleidung werden mit dem Abo nicht viel anfangen können. Auch mein heimliches Hobby, das Socken-Monopoly, wäre für mich nicht mehr möglich, wenn ich mich nur noch aus der Schweiz beliefern lassen würde.
Neben Socken werden bei BLACKSOCKS seit kurzem auch Abos für T-Shirts und Unterhosen angeboten. Diese kann man in Schwarz oder Weiß kaufen.
Die Preise: Ein Vergleich zwischen den Abo-Socken und Socken, die man im Kaufhaus in 5er- oder 10er-Packs kaufen kann, lässt sich aufgrund der Qualitätsunterschiede nicht ziehen. Also habe ich mir die Bestandteile der Socken genommen und äquivalente Produkte herangezogen.
Je nach Abo-Art liegen die Preise bei BLACKSOCKS für ein Paar Socken bei 7,50 EURO aufwärts, einem stolzen Preis für Socken, der aber aufgrund der Qualität durchaus berechtigt ist und für die entsprechende Zielgruppe auch bezahlbar ist. Bei Quelle oder Otto konnte ich ähnliche Socken mit vergleichbarer Qualität zu Preisen zwischen 7 und 12 EURO finden. BLACLSOCKS ist also in der Lage, mit den Preisen der Massenanbieter mitzugehen.
Die Zielgruppe: Für den Otto-Normalverbraucher ist dieses Abo-Modell aufgrund der Preise wahrscheinlich eher ein Kuriosum, das man höchstens mal als ausgefallene Geschenkidee aufgreift. Interessant könnte dieses Socken-Abo für gut- oder besserverdienende Singles (der digitalen Bohème) oder Geschäftsleute sein. Bzw. Leute, die Bequemlichkeit über Sparsamkeit stellen, sich nicht mehr mit dem altmodischen Einkaufsbummel abgeben wollen und auch sonst hauptsächlich in Onlineshops einkaufen.
Die Qualität: Da ich kein ausgewiesener Sockenexperte bin und die Testphase nur kurz ist, kann ich über die Langlebigkeit nicht viel sagen. Ich merke aber schon einen qualitativen Unterschied zu den Socken, die ich meist als Dreier- oder Fünferpack zum Geburtstag oder Weihnachten geschenkt bekomme. Für alle Stellen, die anfällig für Löcher sind (die Zehen, die komplette Unterseite und der Hackenbereich), werden laut FAQ der BLACKSOCKS-Website bei der Produktion stärkere Garne verwendet. Dadurch werden die Socken an diesen Stellen dicker und schwerer zu zerstören. Außerdem befindet sich am Hacken eine Extralasche, die verhindert, dass die Socke beim Tragen in den Schuh rutscht. Das ist sehr praktisch und funktioniert gut.
Der Kundenservice: Mittwoch bestellt, am gleichen Tag noch die Bestellbestätigung per Email erhalten, Sonnabend geliefert. Da kann man nicht meckern, besonders weil die Lieferung aus Italien kommt (dort werden die Socken anscheinend hergestellt) und das noch einen Tag länger als eine Inlandssendung dauert. Die Ware wird so verpackt, dass sie in den Briefkasten passt und man nicht extra zur Post rennen muss. Man bekommt außerdem Telefon- und Faxnummern, sowie Emailadressen für die Kontaktaufnahme. Wie die Kunden dort betreut werden, kann ich nicht beurteilen, da ich das nicht ausprobiert habe.
Die Konkurrenz: Ich habe nach anderen Anbietern von “Socken im Abonnement” gesucht und spontan zwei Mitbewerber gefunden. Anbieter 1 (ebenfalls eine Firma, die Socken und Shirts im Abo anbietet) hat im Vergleich zu BLACKSOCKS eine kleinere Produktpalette, ist aber bei den Preisen bis zu 20 % günstiger. Anbieter 2 bietet neben dem klassischen Sockenkauf ebenfalls ein Abonnement an, hat aber dabei ein viel unfassenderes, jedoch auch sehr teures Warenangebot. Für weitere Details empfehle ich den Interessenten, bei allen Anbietern die FAQ zu studieren und Vor- und Nachteile zu vergleichen.
Mein Fazit: Ich muss sagen, dass ich bisher wohl noch nie so gute Socken getragen habe. Die Preise sind der Qualität angemessen, mir persönlich aber zu hoch. Müsste ich mir in Zukunft aufgrund eines abebbenden Geschenkeflusses meine Socken selbst kaufen, bliebe für mich die erste Alternative stets der Gang in den Laden, wo mir Sneakersocken zu ausreichender Qualität in Massen hinterhergeworfen werden. Auch die kleine Produktpalette, sprich die fehlenden Farbalternativen, wäre mir auf die Dauer zu einseitig. Jeden Tag schwarze Socken anziehen zu müssen, ist langweilig und macht auf die Dauer schlechte Laune. Und ich bin auch nicht in der geschäftlichen Position, stets durch perfekte Kleidung glänzen zu müssen und kann mir auch mal leisten, im Sommer weiße oder blaue Sneakersocken anzuziehen.
Für einen Businessman, der viel in der Welt herumfliegt und besseres zu tun hat als auf dem Grabbeltisch nach passenden Socken für die teuren Dreiteiler zu suchen, ist das Socken-Abo hingegen eine wirkliche Alternative. Er holt alle paar Monate einen Pappumschlag aus dem Briefkasten und muss sich um weitere Details nicht kümmern.
Um es mal auf Klein-Bloggersdorf zu übertragen: Dieses Angebot könnte interessant für MC Winkel sein, wohingegen René wohl eher nicht in die Zielgruppe gehört.
Was es sonst noch gibt: Wer Socken im Abo bestellt, kann sich auch gleich sein Müsli selbst zusammenstellen und liefern lassen.
Weitere Einträge zum Thema: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 14 vs. 15








also ich hab davon vor Jahren auch schon mal gehört, die Sache für mich damals aber als zu teuer abgetan. Dank deines Blogs ist mir die Idee wieder in den Sinn gekommen und ich glaube das Ding ist super. Im Schnitt hat man nen Verschleiß (entweder es fehlt ne Socke oder es ist nen Loch drinne) von 1 Paar/Halbjahr. Wenn ich also ein mal pro Quartal 3 Paar Socken zugeschickt bekomme (sagen wir mal 3 für 15 euro) ohne das ich extra bestellen muss, da ja das Abo unbefristet läuft, würde ich mir ein Haufen Zeit im Leben einsparen. Ich bräuchte das ganze dann noch für Unterhosen (selbe Rate)….
Wie ich schon geschrieben habe: Für Leute, denen es der Preis wert ist, ist das eine perfekte Lösung, um Zeit und Stress zu sparen. Für mich ist es allerdings nichts.
Socken sind schon was spannendes
Ich finde es wirklich nicht verwerflich, dass Du mit diesem Posting Geld verdient. Nur frage ich mich langsam doch, ob trigami damit durchkommt. Etwa 15 für so einen Beitrag? Da hast Du Dich meiner Meinung nach klar unter Wert verkauft.
@Paul: Könnte man denken bei der Flut der Blogbeiträge.
@Massenpublikum: Nimm Deine Zahl mal 4, dann kommst Du ungefähr hin.
Könnte… Aber die wern doch alle bezahlt
Freiwillig macht das kein Mensch.
Stimmt schon. Freiwillig hätte ich das nicht getestet. Aber das Businessmodell ist schon interessant. Man ist ja beinahe allein auf dem Markt. Wenn ich mal eine bessere Idee habe, als ein Socken-Abo, werde ich mir das bei denen nochmal genau anschauen.
Ich würde übrigens sofort bei einer Firma einkaufen, die ein Windel-Abo anbietet.
ich hab keine ahnung, ob das gut oder schlecht oder teuer oder sonst wie ist, aber immerhin: http://www.babyabos.de
Okay, 60 Euro ist ein guter Betrag. Kann man nicht meckern.
@frida: Danke für den Link. Ich guck da mal rein.
@massenpublikum: Fürs erste Mal und den relativ geringen Aufwand (insgesamt vielleicht 5 Stunden Recherche, Testen und Schreiben) bin ich auch zufrieden.
Wow, das klingt echt cool, werde ich vielleicht auch mal probieren:)
Endlich mal ein bezahlter Beitrag mit dem ich was anfangen kann;)
Ich muss zugeben, ich habe noch nie so einen spannenden Artikel über Socken gelesen
Ich will sofort schwarze Socken! Der nächste Winter kommt bestimmt
Hm, Frauen in schwarzen Socken.. Nur Socken… Noch nie waren Strümpfe so erotisch
@Paul…hehehe, wieder mal ´ne richtig schöne Vorlage für dich geliefert, wie es aussieht
Bei sowas bin ich einfach gut^^
@Paul…nie daran gezweifelt
[...] an. Es sind schon mehrere Rezensionen im Umlauf z.B. Markusbaumi Blog, Schnitzelmitpommes Blog, Strassenvonberlin Blog, TYPO3 SEO, Visual Blog, Blog.omc, Jobblog oder auf tomk32. Die meisten sind natürlich positiv [...]
[...] dieser Stelle sei noch erwähnt das ich natürlich nicht der einzige bin der über schwarze Socken schreibt. Schöne Grüsse an das Blacksocks-Team und danke für die guten [...]
Wenn jemand von euch ein Paar haben will, schaut einfach bei mir vorbei.
http://blog.punctilio.at/allgemein/2007-05/socken-zu-verschenken
also meine lieben blogger,
vielleicht ist dieser blog ja uralt aber für den fall. dass jemand interesse an einem bezahlten beitrag hat (natürlich egal ob positiv oder negativ) und dies hier lesen sollte, kann sich gerne bei mir melden (stichwort: angriff), es winken 2 gratispaare zum testen und ein jahresabo für lau.
das wird die grosse gegenoffensive gegen blacksocks.
gruss
kai